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Syngenta strebt Börsengang außerhalb Chinas an

Der Agrochemiekonzern Syngenta plant in drei bis vier Jahren zurück an die Börse zu kommen. Syngenta wurde 2016 vom chinesischen Staatskonzern Chem China übernommen. Trotzdem werde ein Börsengang außerhalb Chinas angestrebt, sagte Konzernchef Erik Fyrwald der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass wir in China an die Börse gehen. Wir werden voraussichtlich in der Schweiz, in den USA oder in Hongkong gelistet sein - oder eine Kombination der drei." Chem China werde Anteile verkaufen, aber weiterhin "einen substanziellen Anteil" der Aktien halten. Fyrwald verteidigte die umstrittene Übernahme durch den Staatskonzern für mehr als 40 Milliarden Dollar, es ist der bislang größte Zukauf durch ein chinesisches Unternehmen. "Wir wollen beweisen, dass es klappen kann, wenn die Chinesen einen internationalen Konzern wie uns erwerben und ihn mit langem Atem richtig unterstützen und entwickeln, ohne nur kurzfristig auf die Quartalsergebnisse zu schauen", sagte Fyrwald. Sygenta soll zu den Marktführern Bayer-Monsanto und Corteva aufschließen, fordert Fyrwald. "Wir wollen eine starke Nummer Drei werden und dann ein echter Wettbewerber für die beiden Großen sein. Dazu werden wir jetzt vor allem unsere Position in China massiv ausbauen." Er lobte, dass Bayer die umstrittene Firma Monsanto gekauft hat. Es sei gut für die gesamte Industrie, dass der Name Monsanto nun verschwinde. "Es ist für uns alle wichtig, dass das Image der Branche wieder besser wird." Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

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