Wie die „Bild“ am 23. Juni berichtete, hat der Schauspieler und ehemalige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, auf der Klimakonferenz „Austrian World Summit“ heftige Kritik an der Energiepolitik der deutschen Ampelkoalition geäußert. Schwarzenegger, der sich seit vielen Jahren für Umweltschutz und den Kampf gegen den Klimawandel einsetzt, zeigte sich laut dem Zeitungsbericht zutiefst enttäuscht von den Entscheidungen und Maßnahmen der aktuellen Bundesregierung in Bezug auf den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und den Ausbau erneuerbarer Energien.
Der langjährige Republikaner betonte, dass Deutschland als eine der führenden Industrienationen weltweit eine Vorbildfunktion einnehme und daher entschlossener und schneller handeln müsse, um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen. Schwarzeneggers scharfe Kritik zielte insbesondere auf den aus seiner Sicht zu zögerlichen und unzureichenden Abbau der Abhängigkeit von russischem Gas sowie auf den Mangel an Investitionen und Innovationen im Bereich der Energiewende.
Der Hollywoodstar mahnte die Ampelkoalition eindringlich, ihre Klimapolitik zu überdenken und deutlich ambitioniertere Schritte einzuleiten, um den Weg hin zu einer klimaneutralen Zukunft konsequent zu beschreiten. Seine Botschaft an die Bundesregierung lautete, dass entschlossenes Handeln jetzt der einzige Weg sei, um die drohenden Folgen des Klimawandels noch abzuwenden.
