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Trauer und Bestürzung nach Tod von Thomas Oppermann

Der überraschende Tod von Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (SPD) hat parteiübergreifend für Trauer und Bestürzung gesorgt. "Der Tod von Thomas Oppermann ist ein Schock für uns alle", schrieb SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz am Montagmorgen bei Twitter. Deutschland habe einen "versierten Politiker", der Bundestag einen "herausragenden Vizepräsidenten" und die SPD einen "leidenschaftlichen und kämpferischen Genossen" verloren, fügte der Vizekanzler hinzu.

Auch SPD-Chef Norbert Walter-Borjans sprach von einem "schweren Schock". Seine Co-Vorsitzende Saskia Esken schrieb bei Twitter, dass sie sehr traurig sei. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil machte unterdessen deutlich, dass er Oppermann sehr geschätzt habe. "Seine Leidenschaft für Politik war für jeden spürbar. Sein viel zu früher Tod schockt mich", so Klingbeil. Auch von den anderen Parteien kam bei Twitter Anteilnahme. Grünen-Chefin Annalena Baerbock schrieb, dass Oppermanns "humorvolle, unprätentiöse, einfach feine Art" fehlen werde. Linken-Chef Bernd Riexinger wünschte Oppermanns Genossen in der SPD und besonders seiner Familie viel Kraft. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) äußerte sich fassungslos. Der verstorbene Sozialdemokrat sei "ein großartiger Demokrat und ein wirklich feiner Kerl" gewesen, so der CDU-Politiker. CSU-Chef Markus Söder würdigte Oppermann als "großen und engagierten Demokraten". Auch FDP-Bundesvorstandsmitglied Johannes Vogel äußerte sein Beileid. AfD-Vize Beatrix von Storch schrieb unterdessen, dass der SPD-Politiker "eine große Lücke hinterlassen" werde. "Thomas Oppermann war ein aufrechter Sozialdemokrat, engagiert für seine Sache und in Ton und Umgang fair", fügte sie hinzu. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Thomas Oppermann, über dts Nachrichtenagentur

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