Kurz nach seinem Amtsantritt hat US-Präsident Donald Trump einen umfangreichen Stopp der US-Auslandshilfen verhängt. Dies betrifft nicht nur die Finanzierung von Entwicklungsprojekten, sondern auch die Lieferung lebenswichtiger Medikamente in ärmere Länder.
Wegfall der Medikamentenlieferungen
Insbesondere die Lieferungen von Medikamenten gegen HIV, Malaria und Tuberkulose, von denen Millionen Menschen in Entwicklungsländern abhängig sind, wurden von den Kürzungen betroffen. Ohne diese Unterstützung können viele Patienten nicht mehr an lebensnotwendige Arzneimittel kommen, was verheerende Folgen haben könnte.
Kritik von Hilfsorganisationen
Hilfsorganisationen und Gesundheitsexperten reagierten mit scharfer Kritik auf Trumps Entscheidung. Sie warnen, dass der Wegfall der US-Hilfen den Kampf gegen diese weit verbreiteten Krankheiten massiv gefährden und unzählige Menschenleben kosten könnte. Die USA seien bisher der größte Geber von Mitteln für den globalen Gesundheitssektor gewesen.
Politische Agenda statt humanitärer Hilfe
Trumps Vorgehen wird von vielen als rein ideologisch und parteipolitisch motiviert gesehen. Statt humanitäre Hilfe zu leisten, würde der Präsident seine eigene Agenda durchsetzen wollen, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen für die betroffenen Menschen in Entwicklungsländern zu nehmen.
