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US-Medien: Al-Kaida will US-Drohnen bekämpfen

Washington - Das Terrornetzwerk Al-Kaida will offenbar Kampfdrohnen des US-Militä;rs mit selbstrekrutierten Expertenteams bekämpfen. Dies gehe aus US-amerikanischen Geheimakten hervor, berichtet die "Washington Post". Die Terroristen würden "Fachpersonal" suchen, das sich der Organisation anschließen wolle, heiße es in einem CIA-Bericht aus dem Jahr 2010.

Al-Kaida-Führer erhoffen sich demnach einen technologischen Durchbruch im Kampf gegen die unbemannten Drohnen, die das Bewegungsfeld der Terroristen in Pakistan, dem Jemen, Afghanistan und Somalia stark einschränkten. Besonders im Kerngebiet Pakistan bedrohten die Fluggeräte das Bestehen der Terroristengruppe. Die Terroristen wollen nun offenbar den Schwachpunkt der Drohnen ausfindig machen. Tatsächlich kann die Flugbahn der Maschinen Medienberichten zufolge manipuliert werden, und zwar über die Satellitenverbindung und Fernbedienungssysteme, mit der die Piloten die Drohnen lenken. Al-Kaida soll laut Untersuchungen eines US-amerikanischen Geheimdienstes im Juni 2010 Unterlagen unter ihren Mitgliedern verteilt haben, die sie über die Bekämpfung der Kampfmaschinen belehrt. Die Al-Kaida-Ingenieure arbeiten laut dem Bericht an Systemen, die das GPS-Signal und Infrarot-Marker der Drohnen stören könnten, so dass diese das Ziel verfehlten. Ebenso würden die Terroristen einfache Spielflugzeuge nutzen um das Flugmuster der Kampfdrohnen zu entziffern. In den letzten zehn Jahren sind bei US-Drohnenangriffen mehr als 3.000 Menschen getötet worden, darunter auch viele Zivilisten.

Foto: US-Drohne des Typs MQ-1 Predator, über dts Nachrichtenagentur

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