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USA liefern mehr Öl nach Deutschland

Die Vereinigten Staaten werden für Deutschland zu einer wichtigeren Bezugsquelle von Rohöl. Im vergangenen Jahr verkauften die US-Amerikaner rund 3,9 Millionen Tonnen, gut viermal so viel wie im Jahr zuvor. Damit liegen die USA auf Platz sieben der wichtigsten Öllieferanten für Deutschland, vor Aserbaidschan, Irak und Saudi-Arabien. An der Spitze der Liste der größten Lieferanten steht mit weitem Abstand aber Russland mit rund 31 Millionen Tonnen, das sind 7,6 Prozent weniger als 2017, gefolgt von Norwegen (10 Millionen Tonnen) und Libyen (7,2 Millionen Tonnen). Insgesamt ist die Menge der Rohöleinfuhren laut Zahlen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn von fast 91 Millionen Tonnen auf gut 85 Millionen Tonnen gesunken. Doch die Preise für importiertes Rohöl sind gegenüber 2017 um mehr als ein Viertel gestiegen, zeitweise kostete das Fass der Sorte Brent 2018 fast 86 Dollar. Deshalb fällt die deutsche Ölrechnung 2018 mit 38,5 Milliarden Euro um rund 6 Milliarden Euro höher aus als im Vorjahr, da waren es 32,5 Milliarden Euro. Foto: Zapfsäule, über dts Nachrichtenagentur

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