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Verbraucherschützer kritisieren Reisehinweis zu Spanien

Die Entscheidung des Auswärtigen Amtes, von Reisen in Teile Nordspaniens abzuraten, stößt bei Verbraucherschützern auf Kritik. „Verbraucher, die wegen des Rats der Bundesregierung, eine Reise stornieren, dürfen nicht auf den Kosten sitzen bleiben“, sagte Marion Jungbluth, Mobilitäts-Expertin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, der „Bild“ (Mittwochausgabe). Weil das Auswärtige Amt nur Reisehinweise, aber keine Reisewarnung veröffentlicht hat, hätten Reisende keine Handhabe, einen gebuchten Urlaub in den betroffenen Regionen problemlos zu stornieren.

„Es ist ärgerlich, dass das Auswärtige Amt hier keine Klarheit herstellt“, sagte die Verbraucherschützerin der „Bild“. Das Auswärtige Amt hatte am Dienstagvormittag ausdrücklich von nicht notwendigen touristischen Reisen in die nordspanischen Regionen Aragon, Katalonien und Navarra abgeraten. Grund für die Empfehlung seien die hohen Corona-Infektionszahlen sowie örtlichen Sperrungen, teilt es auf seiner Internetseite mit.

Foto: Spanische Fahne, über dts Nachrichtenagentur

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