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Verkäufe der Schweizer Uhren in China schwächeln

Schweizer UhrwerkBiel - Voraussichtlich werden die Verkaufszahlen der Schweizer Uhrenindustrie auch im Jahr 2013 wieder einen Rekord erzielen und das Ergebnis aus dem Jahr 2012 noch übertreffen. Der wichtigste Markt für die Schweizer Uhren ist weiterhin China. Da die Uhrenverkäufe in China jedoch seit einiger Zeit geringer sind als erhofft, ist ein so starker Anstieg der Verkaufszahlen im Jahr 2014 unwahrscheinlich. Die Hoffnung für einen erneuten Zuwachs der Verkäufe in China begründete sich auf dem Freihandelsabkommen, welches die Importzölle der Uhren stark senkt. Im Jahr 2012 wurden 21,4 Millionen Franken durch den Export der Schweizer Uhren erzielt. Im Jahr 2013 werden die Zahlen voraussichtlich noch übertroffen, sodass in der Branche der dritte Rekord in Folge erzielt werden kann. Wirtschaftlich gesehen sind die Schweizer Uhren somit wichtig im Bereich Export und können jährlich hohe Gewinne erzielen. Der wichtigste Markt für den Export der Schweizer Uhren ist aber China. Allerdings schwächeln die Verkaufszahlen in China mittlerweile, sodass der Wachstum im Jahr 2014 voraussichtlich geringer ausfallen wird. Durch die sehr hohen Zuwächse in den letzten Jahren und durch den Basiseffekt wird es aber auch immer schwieriger, Wachstumsraten im zweistelligen Bereich zu erlangen, wie Daniel Pasche, der Präsident des Verbandes der schweizerischen Uhrenindustrie (FH) aussagte.

Importzölle konnten stark gesenkt werden

Allerdings bleibt China der wichtigste Markt für die Uhren aus der Schweiz. Als Grund für den geringeren Wachstum sieht Daniel Pasche die veränderten Konsumgewohnheiten der Chinesen. Es werden mehr Uhren verkauft, diese sind jedoch eher im günstigen Segment anzutreffen. Teure Uhren aus der Schweiz werden somit weniger gekauft, womit sich ein geringeres Wachstum erklärt. Durch die starke Senkung der Importzölle und das Freihandelsabkommen mit China konnte ein guter Grundstein für zukünftige Verkäufe nach Asien gelegt werden – auch wenn die Verkäufe vielleicht keinen so hohen Wertezuwachs verzeichnen können.

Exporte nach Asien entsprechen mehr als der Hälfte der Gesamtexporte

Die sich verändernden Konsumgewohnheiten in Asien haben letztendlich zu einem Rückgang der Verkäufe im Jahr 2013 geführt. Von Januar bis November 2013 sanken die Verkäufe um 15 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken. Insgesamt entsprechen die Exporte nach Asien etwas mehr als der Hälfte der gesamten Exporte der Schweizer Uhrenbranche. Obwohl die Verkäufe in China somit etwas zurückgegangen sind und die Erwartungen der Uhrenbranche an das Freihandelsabkommen nicht erfüllt wurden, bleibt China der wichtigste Absatzmarkt mit vielen Interessenten an den Schweizer Uhren. Insgesamt konnten die Importzölle durch das Abkommen um 60 Prozent reduziert werden.

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