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Verluste beim Bier vom Ottakringer-Konzern

Wien - Der Wiener Bier- und Mineralwasserkonzern wird im Jahr 2013 ein negatives Gesamtergebnis beim Bier erzielen. Grund für dieses Ergebnis sind die andauernden Verluste der Ungarischen Brauerei Pecs. Die Tochterfirma des Konzerns weist so starke Verluste auf, dass die Wiener Brauerei diese nicht mehr auffangen kann. Das wurde nun bekannt, da die Aktionäre im 3. Quartal des Jahres 2013 auf diese Tatsache vorbereitet wurden. Zum einen sind die Umsätze aus dem Bereich Bier im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen, zum anderen kann mit einem negativen Ergebnis der ganzen Sparte gerechnet werden.

Der Zwischenbericht des Konzerns besagte aber ebenfalls, dass im Bereich Mineralwasser mit einem Anstieg der Umsätze gerechnet werden kann. Im Segment Mineralwasser werden ähnliche Ergebnisse wie im Vorjahr erwartet, außerdem sollen die Umsätze im gesamten Konzern etwa das gleiche Niveau erreichen wie im Vorjahr. Durch die negativen Ergebnisse der Ungarischen Tochterfirma wird der Konzerngewinn ebenfalls geringer ausfallen, als es im Vorjahr der Fall war.

Neuausrichtung der Ungarn-Tochter bislang ohne Erfolg


Im Jahr 2012 schrieb die Ungarn-Tochter Pecs bereits 1,22 Millionen Euro Verlust, wobei der gesamte Konzern 2012 bei einem Umsatz von 222,9 Millionen Euro einen Jahresüberschuss von 10,6 Millionen Euro aufwies. Aufgrund der hohen Verluste von der Brauerei Pecs wurde vor kurzen die komplette Firmenspitze des dortigen Unternehmens ausgewechselt. Außerdem wurde in dem Zwischenbericht des Konzerns erwähnt, dass die Neuausrichtung in Ungarn bisher noch nicht von Erfolg gekrönt war. Die Verluste im Jahr 2013 werden daher voraussichtlich nicht geringer ausfallen als im Jahr 2012. Eine Veränderung dieser Situation wird für das Jahr 2014 erhofft und es wird sich zeigen ob die Neuausrichtung und die neue Firmenspitze in Ungarn mit der neuen Geschäftsstrategie Erfolge vorzuweisen, hat.

Keine Bierpreiserhöhung beim Konzern geplant


Trotz der Verluste im Segment Bier und der hohen Verluste der Ungarischen Brauerei Pecs sind derzeit keine Erhöhungen der Preise für das Bier geplant. Allerdings kann eine solche Erhöhung in Zukunft nicht ausgeschlossen werden, da die Entwicklung für das Jahr 2014 noch nicht berechnet wurde. Die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern hat sich leicht verringert, da Ende September 2013 noch 827 Leute beschäftigt waren und somit 21 Leute weniger als im Vorjahr zum gleichen Zeitraum beschäftigt waren. Insgesamt ist zu sagen, dass die Umsätze bisher etwa zu gleichen Teilen auf die Segmente Mineralwasser und Bier entfallen. Daher ist abzuwarten, wie sich die Lage der Ungarischen Brauerei und damit des Konzerns im kommenden Jahr verändern wird.
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