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Verteidigungsministerium lässt Flugbereitschaft-Pannenserie prüfen

Das Bundesverteidigungsministerium will nach der Pannenserie bei der Flugbereitschaft untersuchen lassen, ob es Mängel bei der externen Wartung gibt. Das berichtet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Ministeriumskreise. Der General der Flugsicherheit, Peter Klement, hat demnach den Auftrag erhalten, "die Fehlerserie zu prüfen und zu klären, ob es Handlungsbedarf gibt". In den vergangenen Monaten hatte es mehrere Vorfälle mit Maschinen gegeben, die gerade aus der Wartung durch die Industrie kamen. Sowohl die Global 5000, die in der vergangenen Woche notlanden mussten, als auch der Airbus A340, bei dem im April während der Landung zweimal der Reifen platzte, waren direkt vorher in der externen Inspektion gewesen. Bei der Global 5000 vermuten die Ermittler der Luftwaffe, dass die Spoiler auf den Tragflächen bei der Wartung falsch verdrahtet wurden. Mit der Folge: Der Jet flog nach links, wenn der Pilot nach rechts lenkte und umgekehrt. Beim Regierungsairbus A340, der im November mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an Bord wegen eines Funkausfalls notlanden musste, war die Flugbereitschaft nicht über ein neu eingebautes digitales Kommunikationssystem informiert worden. Foto: Verteidigungsministerium, über dts Nachrichtenagentur

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