Ein verheerender Anschlag in der pakistanischen Stadt Quetta hat am Dienstag mindestens acht Menschen das Leben gekostet.
Eine Autobombe detonierte vor einem Militärgebäude und riss zahlreiche weitere Personen in den Tod. Die Behörden sprechen von einem Terroranschlag, der das Land in tiefe Trauer versetzt.
Schießerei vor der Detonation
Laut ersten Erkenntnissen lieferten sich vier Angreifer vor der Detonation eine heftige Schießerei mit Soldaten, die das Militärgebäude bewachten. Ob die Angreifer zur Detonation der Autobombe beigetragen haben, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Bisher kein Bekennerschreiben
Bislang hat sich keine Terrororganisation zu dem Anschlag bekannt. Die Behörden gehen jedoch von einem islamistisch motivierten Anschlag aus, da Quetta in der Vergangenheit bereits Ziel von Terroranschlägen radikaler Gruppen war.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die pakistanischen Sicherheitskräfte haben umgehend Ermittlungen aufgenommen, um die Hintermänner des Anschlags zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Die Suche nach möglichen Komplizen läuft auf Hochtouren.
Trauer und Bestürzung im Land
Der Anschlag hat in Pakistan tiefe Trauer und Bestürzung ausgelöst. Die Regierung hat den Anschlag scharf verurteilt und den Hinterbliebenen der Opfer ihr Beileid ausgesprochen. Die pakistanische Bevölkerung fordert ein entschiedenes Vorgehen gegen den Terrorismus und die Stärkung der Sicherheitsmaßnahmen im Land. Die Angst vor weiteren Anschlägen ist groß.
