Video: EU-Mitgliedstaaten sollten keine Stabilität im Handel mit den USA erwarten

Video: EU-Mitgliedstaaten sollten keine Stabilität im Handel mit den USA erwarten


Die EU-Mitgliedstaaten wurden davor gewarnt, langfristige Stabilität im Handel mit den USA zu erwarten, selbst wenn eine vorläufige Einigung vor Ablauf der Frist für die Aussetzung der hohen US-Zölle erzielt wird. Hochrangige EU-Beamte erklärten, dass die laufende US-Untersuchung nach Section 232 zu Arzneimittelimporten, die auf Gründen der nationalen Sicherheit beruht, unabhängig von einer Einigung wahrscheinlich zu Maßnahmen führen wird. Auf die Frage nach den Chancen für Stabilität antworteten Beamte unverblümt: „Das wird nicht passieren“. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič und von der Leyens Stabschef Björn Siebert werden voraussichtlich Gespräche mit dem US-Handelsminister Jamieson Greer und dem Handelsminister Howard Lutnick führen. Ziel ist es, einen Anstieg der US-Zölle auf EU-Exporte auf 50 % zu vermeiden. Die EU möchte in Schlüsselsektoren keine Zölle erheben. Offizielle Stellen haben eingeräumt, dass eine Einigung die künftigen Maßnahmen von US-Präsident Donald Trump kaum einschränken wird. Laut Bloomberg könnte die EU einen Basiszollsatz von 10 % akzeptieren, wenn Senkungen in Schlüsselsektoren erreicht werden. Der stellvertretende irische Premierminister Simon Harris erklärte, die USA würden „kreative Lösungen“ für die für die irische Wirtschaft so wichtigen pharmazeutischen Erzeugnisse prüfen. Die EU bietet eine Vereinfachung der Rechtsvorschriften und verstärkte Käufe von Flüssigerdgas und KI-Technologien an, besteht aber darauf, dass die digitalen Vorschriften, die US-Tech-Unternehmen betreffen, nicht verhandelbar sind.

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