Der Wiener Pflege- und Patientinnenanwalt Gerhard Jelinek schlägt Alarm: Das aktuelle Gutachterwesen belastet Patientinnen – besonders chronisch Erkrankte – und führt zu unnötigen Mehrfachbegutachtungen.
Jelinek fordert eine unabhängige Begutachtungsstelle, faire Honorare für Gutachter*innen und verpflichtende Hausbesuche, wenn der Gesundheitszustand es erfordert.
Vor allem Menschen mit ME/CFS seien weiterhin massiv benachteiligt: Vorbefunde werden ignoriert, Hausbesuche verweigert – mit teils schweren gesundheitlichen Folgen. Manche Betroffene verzichten sogar auf Pflege- oder Rehageld, um sich weiteren Belastungen zu ersparen.
👉 Jelinek: „Es braucht dringend eine Neuaufstellung des Gutachterwesens.“
