Der Vulkan Kilauea auf Hawaii Island ist ausgebrochen und hat Lavafontänen von über 300 Metern Höhe erzeugt. Die Eruptionen bedrohten die umliegenden Ortschaften und führten zur Sperrung nahegelegener Straßen. Laut einem Bericht des US Geological Survey (USGS) begann der Ausbruch um 9:17 Uhr hawaiianischer Zeit. Die entstehende Aschewolke erreichte schließlich eine Höhe von bis zu 7.600 Metern über dem Meeresspiegel. Infolgedessen sperrten die Behörden den Gipfel des Kilauea und die Hauptstraße zum Vulkan wegen der Gefahr durch glasartige vulkanische Fragmente, die sogenannte Tephra. Der USGS warnte, dass nahegelegene Ortschaften auf der Insel, darunter Volcano Village und Mauna Loa Estates, von Tephra getroffen werden könnten. Die Behörde gab die höchste Vulkanwarnstufe Rot aus, die auf unmittelbare Gefahr hinweist. „Ein starker Vulkanausbruch steht unmittelbar bevor, ist bereits im Gange oder wird vermutet. Es besteht eine gefährliche Aktivität sowohl am Boden als auch in der Luft“, so der USGS. Der Nationale Wetterdienst hat die Warnung vor Vulkanasche für den Nationalpark und die Gebiete südöstlich und südwestlich bis 23:00 Uhr Ortszeit verlängert. Diese Warnung bedeutet, dass sich Vulkanasche in der Luft befindet und das Atmen erschweren kann. Ihre Ansammlung kann zudem die Versorgung mit Strom, Wasser und Gas beeinträchtigen. Der Wetterdienst rät allen im Warngebiet, in geschlossenen Räumen zu bleiben, Türen und Fenster abzudichten und elektronische Geräte von der Außenluft fernzuhalten.
