Starkregen und Überschwemmungen fordern Todesopfer in Südkorea – Höchste Taifunwarnstufe in Hongkong.
Während sich Hongkong am Sonntag mit der höchsten Taifunwarnstufe seit zwei Jahren gegen den heranziehenden Taifun „Wipha“ wappnete, forderte extremes Wetter in Südkorea erneut Todesopfer. Zwei Menschen kamen dort durch die jüngsten Unwetter ums Leben, wodurch die Zahl der Todesopfer durch Starkregen und Überschwemmungen innerhalb weniger Tage auf 14 anstieg.
Südkorea kämpft gegen Unwetterfolgen
Südkorea leidet seit Tagen unter heftigen Regenfällen, die zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt haben. Besonders betroffen sind ländliche Gebiete, in denen Häuser zerstört und Straßen unpassierbar wurden. Die beiden jüngsten Todesopfer wurden in überfluteten Gebieten gefunden. Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz, um nach Vermissten zu suchen und die betroffene Bevölkerung mit Hilfsgütern zu versorgen. Die Behörden haben den Katastrophenalarm ausgerufen und militärische Kräfte zur Unterstützung der Rettungsmaßnahmen eingesetzt.
Taifun „Wipha“ bedroht Hongkong
In Hongkong bereiteten sich die Behörden und die Bevölkerung am Sonntag auf die Ankunft des Taifuns „Wipha“ vor. Die höchste Taifunwarnstufe, Signal Nummer 10, wurde erstmals seit zwei Jahren ausgerufen. Schulen wurden geschlossen, der öffentliche Nahverkehr wurde eingeschränkt und viele Unternehmen riefen ihre Mitarbeiter auf, von zu Hause aus zu arbeiten. Die Behörden warnten vor Sturmfluten, starken Winden und heftigen Regenfällen. Hunderte von Flugverbindungen wurden gestrichen oder verschoben. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen und unnötige Reisen zu vermeiden.
Vorsorgemaßnahmen in Hongkong
Die Regierung von Hongkong hat umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen, um die Auswirkungen des Taifuns zu minimieren. Notfallteams wurden in Bereitschaft versetzt, um im Falle von Schäden oder Evakuierungen schnell reagieren zu können. Deiche und Uferbefestigungen wurden verstärkt, um Überschwemmungen zu verhindern. Die Bevölkerung wurde über die Gefahren des Taifuns informiert und dazu aufgefordert, sich mit Lebensmitteln und Wasser einzudecken.
