Sieben Jahre Haft für Mann nach Betäubung und Vergewaltigung seiner Partnerin in Niederösterreich.
Ein 42-jähriger Mann ist am Montag am Landesgericht Korneuburg zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Er soll im Jahr 2014 im Bezirk Bruck an der Leitha heimlich seine Partnerin mit Schlafmitteln betäubt und anschließend vergewaltigt haben.
Heimtückische Tat im Jahr 2014
Die grausame Tat ereignete sich bereits im Jahr 2014, kam aber erst jetzt vor Gericht. Der Angeklagte soll seiner damaligen Partnerin unbemerkt Schlafmittel in ein Getränk gemischt haben. Nachdem die Frau eingeschlafen war, soll er sie vergewaltigt haben.
Schuldspruch wegen schwerer Vergewaltigung
Das Gericht befand den Mann der schweren Vergewaltigung für schuldig. Die Richter werteten die heimtückische Vorgehensweise und den Vertrauensbruch gegenüber der Partnerin als besonders schwerwiegend.
Opfer erleidet schweres Trauma
Das Opfer erlitt durch die Tat ein schweres Trauma. Die Frau musste psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, um das Erlebte zu verarbeiten. Im Prozess schilderte sie eindrücklich die Folgen der Vergewaltigung für ihr Leben.
Urteil noch nicht rechtskräftig
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Verteidiger des Angeklagten haben die Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, muss der Mann die Haftstrafe antreten.
