Der Strafprozess am Landgericht Siegen im Fall des mutmaßlich jahrelang eingesperrten Mädchens aus Attendorn ist erneut verschoben worden. Alle 3 Angeklagten sind nicht erschienen, was bereits die dritte Verschiebung darstellt.
Die Vorsitzende Richterin informierte über einen Feuerwehreinsatz am Wohnhaus der angeklagten Mutter, die offenbar versucht hat, sich das Leben zu nehmen. Sie befindet sich in einem lebensbedrohlichen Zustand, während es den mitangeklagten Großeltern den Umständen entsprechend gut geht. Der Prozess soll am 4. Februar fortgesetzt werden, sofern die Hauptangeklagte wieder verhandlungsfähig ist.
