Mindestens sechs Menschen wurden für tot erklärt, darunter vermutlich zwei Kinder, nachdem ein Touristen-U-Boot im Roten Meer vor der Küste Ägyptens gesunken war. Die Rettungsdienste retteten 39 Menschen, darunter sieben Kinder im Alter zwischen zwei und 15 Jahren. Das Touristen-U-Boot war mit 45 Passagieren an Bord, als es in der Nähe des beliebten Badeortes Hurghada sank. Nach Angaben der russischen Botschaft waren alle Passagiere an Bord des U-Boots russische Staatsbürger. „Ersten Angaben zufolge wurden die meisten Personen an Bord gerettet und in ihre Hotels und Krankenhäuser in Hurghada gebracht; das Schicksal einiger Touristen wird derzeit geklärt“, so die Botschaft in einer Erklärung. Das U-Boot, das dem Sindbad Hotel in Hurghada gehört, war am Morgen des Unglücks gegen 10:00 Uhr gestartet und einen Kilometer vor der Küste gesunken. Sindbad Submarines ist seit mehreren Jahren in Betrieb und bietet Touristen kurze U-Boot-Fahrten an, bei denen sie bis zu 25 Meter unter die Wasseroberfläche abtauchen können. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich im November 2024 im Roten Meer, bei dem nach Angaben ägyptischer Behörden vier Menschen ertranken, weil das Meer zu rau war. Die Besorgnis über den regionalen Konflikt bedroht den ägyptischen Tourismussektor, so dass viele Reiseunternehmen ihr Angebot am Roten Meer einschränken. Die Ursache für den Vorfall ist noch nicht bekannt.
