US-Präsident Donald Trump kündigte die Bildung eines Gaza-Friedensrates an und bezeichnete ihn als ein hochrangiges Gremium, das eine zentrale Rolle bei der Beendigung des Krieges spielen soll. In einem Beitrag auf Truth Social erklärte Trump, er werde den Vorsitz des Rates übernehmen; die Mitglieder würden in Kürze bekannt gegeben, sobald die zweite Phase des Plans beginne. Der von den USA unterstützte Plan, der seit dem 10. Oktober aktiv ist, führte zur Freilassung aller von der Hamas festgehaltenen Geiseln und zur Einstellung der Kämpfe im Gazastreifen. In der zweiten Phase ist ein Übergangskomitee unter der Leitung des Rates vorgesehen, parallel dazu soll eine Internationale Stabilisierungstruppe (ISF) geprüfte palästinensische Polizeieinheiten vor Ort ausbilden. Die Hamas erklärte, das Komitee benötige internationale Unterstützung und warf Israel trotz der weithin gemeldeten Waffenruhe anhaltende Gewalt und Engpässen bei Hilfslieferungen vor. Die Palästinenser fordern einen vollständigen Abzug der israelischen Truppen ohne festgelegten Zeitplan, während Israel die vollständige Entwaffnung der Hamas verlangt – eine Bedingung, die die Gruppe ablehnt. Trump sagte, der US-Sondergesandte Steve Witkoff rechne mit der Zustimmung der Hamas und versprach zugleich regionale Unterstützung für die Entmilitarisierung, den Abbau von Tunneln und die Abgabe von Waffen. Die Hamas plant interne Wahlen Anfang 2026, um ihre Führung neu aufzustellen, während Trump Zuversicht äußerte, dass ein friedlicher Rahmen für eine palästinensische Übergangsregierung geschaffen werden könne.
