Video: Über 40 Grad: Hitzewelle in Spanien fordert erstes Menschenleben

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Spanien leidet unter der zweiten Hitzewelle des Sommers. Die Temperaturen steigen teilweise deutlich über 40 Grad Celsius. Ein 85-jähriger Mann ist in Badajoz an den Folgen der extremen Hitze gestorben.

 

Eine extreme Hitzewelle hat Spanien fest im Griff und fordert nun das erste Todesopfer. Ein 85-jähriger Mann ist in Badajoz, einer Stadt in der Region Extremadura im Westen des Landes, an den Folgen der extremen Hitzebedingungen gestorben, wie die regionale Regierung mitteilte.

Temperaturen steigen auf über 42 Grad

Die Temperaturen in Spanien sind in den letzten Tagen drastisch gestiegen und haben in einigen Regionen die 40-Grad-Marke deutlich überschritten. Laut Angaben der staatlichen Wetterbehörde AEMET wurden am Montag in Badajoz und Córdoba in Andalusien mit jeweils rund 42 Grad Celsius die höchsten Temperaturen landesweit gemessen.

Gesundheitsbehörden warnen vor Hitzschlag

Die spanischen Gesundheitsbehörden haben die Bevölkerung eindringlich vor den Gefahren der extremen Hitze gewarnt. Insbesondere ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen sind gefährdet, einen Hitzschlag zu erleiden. Es wird empfohlen, sich während der heißesten Stunden des Tages im Schatten aufzuhalten, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Anstrengung zu vermeiden.

Waldbrandgefahr steigt

Die anhaltende Hitze und Trockenheit erhöhen zudem die Waldbrandgefahr in vielen Teilen Spaniens. Die Behörden haben die Alarmbereitschaft erhöht und die Bevölkerung aufgefordert, besonders vorsichtig zu sein und keine offenen Feuer zu entzünden.

Zweite Hitzewelle innerhalb kurzer Zeit

Die aktuelle Hitzewelle ist bereits die zweite, die Spanien innerhalb kurzer Zeit heimsucht. Experten sehen in den extremen Wetterereignissen ein deutliches Zeichen des Klimawandels und warnen vor einer Zunahme solcher Ereignisse in der Zukunft. Die Regierung hat angekündigt, Maßnahmen zur Anpassung an die veränderten Klimabedingungen zu verstärken.

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