Faeser hielt das AfD-Gutachten lange zurück. Zwei Tage vor ihrem Ausscheiden als Ministerin stufte sie die Partei nun als rechtsextremistisch ein. Der späte Zeitpunkt wirft Fragen auf. Der Posten des Verfassungsschutzpräsidenten blieb monatelang unbesetzt. Kritiker vermuten politisches Kalkül hinter Faesers Vorgehen. Ihr Vorgehen könnte das Gutachten in ein schlechtes Licht rücken.
