Video: Was von der UN-Vollversammlung zum Israel-Palästina-Konflikt zu erwarten ist

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Die Generalversammlung der Vereinten Nationen wird ein hochrangiges Treffen veranstalten, bei dem es um die Wiederbelebung der Bemühungen um eine Zwei-Staaten-Lösung im israelisch-palästinensischen Konflikt gehen wird. Unter dem gemeinsamen Vorsitz der Außenminister Frankreichs und Saudi-Arabiens wird es um praktische Schritte zur Schaffung unabhängiger Staaten für Israelis und Palästinenser gehen, die in Frieden leben. Israel und die Vereinigten Staaten boykottieren die Veranstaltung, die Washington als „kontraproduktiv“ für seine Bemühungen im Gazastreifen bezeichnet. Die rechtsgerichtete israelische Regierung lehnt die Zwei-Staaten-Lösung ab, da sie die Kontrolle über die umstrittenen Gebiete beibehalten will. Frankreich und Saudi-Arabien argumentieren, dass die Zweistaatenlösung der einzige gangbare Weg zu einem dauerhaften Frieden sei. Ziel des Treffens ist die Mobilisierung von Verpflichtungen, Ressourcen und eines glaubwürdigen politischen Plans, um die Ursachen des Konflikts zu beseitigen, angefangen mit der Beendigung des Krieges im Gazastreifen. Emmanuel Macron hat zugesagt, dass Frankreich den Staat Palästina bei der UN-Vollversammlung im September offiziell anerkennen wird und sich damit 145 Ländern anschließt, die dies bereits getan haben. Seine Ankündigung verleiht der Konferenz angesichts der weltweit zunehmenden Besorgnis über die humanitäre Krise in Gaza zusätzliches Gewicht. Die palästinensische Führung hofft, dass das Treffen den Weg für eine breitere Anerkennung ihres Staates ebnen und wirtschaftliche Unterstützung, insbesondere für den Wiederaufbau des Gazastreifens, sichern wird. Zwar sind alle 193 UN-Mitgliedstaaten eingeladen, doch wird mit der Teilnahme von etwa 40 Ministern gerechnet. Es könnte ein Abschlussdokument verabschiedet werden, doch wird angesichts der Abwesenheit Israels und der Vereinigten Staaten kein Durchbruch erwartet. UN-Generalsekretär António Guterres hat die Teilnehmer aufgefordert, die Zweistaatenlösung am Leben zu erhalten und auf Bedingungen hinzuarbeiten, die sie realisierbar machen.

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