Vivatis setzt auf Innovation und Qualität

Wien – Der oberösterreichische Lebensmittelkonzern Vivatis entstand 1999 aus der Austria Milch- und Fleischvermarktung. Das Unternehmen zählt heute zu den größten Lebensmittelunternehmen in Österreich und steht im alleinigen Besitz der Privatstiftung für die Standorterhaltung in Oberösterreich, die wiederum zur Gänze der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich gehört. 2012 beschäftigte Vivatis über 2,700 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 844 Millionen Euro. Der Exportanteil am Umsatz lag bei 19 Prozent. Es ist jedoch Ziel des Unternehmens, österreichische Lebensmittel in Zentraleuropa noch stärker zu positionieren. Die Geschäftszahlen 2013 zeigen, dass auch in diesem Jahr das Wachstum konsequent fortgesetzt wurde. Trotz der schwierigen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte der Umsatz erhöht werden.

Vivatis und ihre vielen Töchter

Zu Vivatis gehören viele namhafte Marken. Gourmet Catering bei der Betriebsverpflegung, Gourmet Menus für Fertigmenus, Landhof als Schinken – und Wursthersteller, Maresi Austria mit einer reichhaltigen Produktpalette, Senna, der Margarinespezialist und Cernys Fisch- und Feinkost sind nur einige der berühmten Töchter von Vivatis. Allen ist das Ziel gemein, hohe Qualität zu produzieren. So erklärte nun Gerald Hackl, CEO von Vivatis, dass der Konzern in Zukunft noch stärker auf Qualität, aber auch auf Innovation setzen werde. Er ergänzt: „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir einen Eigentümer haben, der will, dass wir uns weiterentwickeln.“ Zu diesem Zweck werden noch heuer 30 Millionen Euro in verschiedene Gesellschaft von Vivatis investiert. 7 Millionen Euro werden in die beiden Töchter Gourmet Menu Services und Kulinarik Gastronomie & Frischküche investiert, die auf diesem Weg zusammengeführt werden sollen. Beide Unternehmen haben zusammen 2012 132 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Täglich werden eine Viertel Million Österreicher mit Fertigspeisen versorgt, in Seniorenheimen, Kindergärten, Betrieben und Schulen.

Einziger Margarinehersteller Österreichs

Senna ist der einzige österreichische Margarinehersteller und in erster Linie im Gastronomiebereich vertreten. Nun soll Senna auch im Einzelhandel stärker Fuß fassen, so der Plan von Hackl. Vivatis betreibt auch drei Tierkörperverwertungsbetriebe. „Auch in Tierkörpern gibt es wichtige Stoffe, die zu gewinnen sind – etwa für die Kosmetikindustrie“, sagt Hackl und will in die Spezialisierung der Betriebe 6 Millionen Euro investieren. Das Hauptaugenmerk bleibt dennoch auf der Lebensmittelproduktion, die zwei Drittel des Gesamtumsatzes deckt. In den Betrieben werden jährlich rund 100.000 Tonnen Rohwaren verarbeitet. Hackl setzt jedoch nicht nur auf Qualität, wie er erklärt, sondern es seien für ihn auch Transparenz, Ehrlichkeit und Authentizität oberstes Gebot. Gerald Hackl, Absolvent der Betriebswirtschaftslehre, war von 2005 bis Ende 2012 Mitglied der Geschäftsführung der efko-Gruppe. Seit 1.1.2013 führt Hackl das Vorstandsteam von Vivatis.

Hier nachlesen ...

Bundestag will Essensangebot in seinen Kantinen verbessern

Das Essensangebot in den Bundestagskantinen soll nach dem Willen der Parlamentsverwaltung besser, fettärmer und nachhaltiger …

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert