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Gemüseanbau

Volg spiegelt Situation im Schweizer Detailhandel

Gemüseanbau Winterthur - Im Jahr 2012 konnte der Schweizer Detailhandel ein Plus verzeichnen. Das Wachstum betrug 0,5 Prozent, ein Zuwachs trotz Minussteuerung von 0,7 Prozent. Migros und Coop lagen an der Umsatzspitze, gefolgt von Denner und Manor. Auf Platz 7 landete Aldi Swiss und erstmals unter den Top Ten des Detailhandle die Dosenbach-Ochsner-Gruppe. Doch wie verlief das Geschäftsjahr 2013 und wie stehen die weiteren Prognosen?

Beispiel Volg

Volg, eine Detailhandelsorganisation mit Sitz in Winterthur, konnte 2013 ihren Umsatz um 3,5 Prozent auf 1,41 Milliarden Schweizer Franken steigern. Volg beliefert unter anderem die Tankstellenshops von Agrola, insgesamt 77, um 7 mehr als im Vorjahr. Das Umsatzplus an den Tankstellen belief sich auf 13,3 Prozent, der Umsatz konnte auf 204 Millionen Schweizer Franken erhöht werden. Ein Plus lieferten auch die 559 Dorfläden von Volg, die Steigerung hier betrug 2 Prozent auf 1,09 Milliarden Franken. Aber auch die freien Detailisten, die in der Ostschweiz meist unter dem Namen „frisch, nah, günstig“ und in der Westschweiz unter „visavis“ an den Kunden herantreten, durften sich freuen. Von 114 Millionen Franken konnte der Umsatz auf 116 Millionen gehoben werden. Volg gehört, wie auch Landi, Agrola und Ramseier zum Agrarkonzern Fenaco, dem genossenschaftlichen Unternehmen Schweizer Landwirte. Das Ziel des Konzerns, die Situation der Bauern zu fördern, dürfte mit den Umsatzsteigerungen von Volg einmal mehr erreicht werden. Die Geschäftszahlen für das Jahr 2013 von Fenaco sind noch nicht bekannt, doch wird mit einem weiteren Umsatzplus zu rechnen sein. 2012 konnte das genossenschaftliche Unternehmen immerhin eine Steigerung von 2,3 Prozent auf 5.681 Milliarden Franken vorweisen.

Prognosen Detailhandel

Die Prognosen für den Schweizer Detailhandel für das laufende Jahr zeigen sich durchaus erfreulich. Generell wird einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes um 2,2 Prozent gerechnet. Der Trend zeichnete sich bereits 2013 ab. Die Prognosen für das vergangene Jahr waren eher unerfreulich und wurden letztendlich auch nicht bestätigt. Das erwartete Plus wurde zwischen 0,6 und 1 Prozent angesetzt. Die Realität überraschte jedoch mit einer Verdoppelung der Erwartungen. Für 2014 wird besonders für die Baubranche, den Detailhandel und das Gesundheitswesen stabiles Wachstum prognostiziert. Und in diesem Jahr dürfte die Wirklichkeit den Prognosen entsprechen. Sie könnte höchstens wieder mit einem höheren Ergebnis überraschen, denn die Erholung der Wirtschaft in der EU könnte ihre Spuren in der Schweiz stärker hinterlassen als erwartet.

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