Weihnachten: Wie viel und für welche Geschenke die Deutschen Geld ausgeben

Weihnachten: Wie viel und für welche Geschenke die Deutschen Geld ausgeben


Der November ist für viele Deutsche der Monat, in dem die Weihnachtsgeschenkesuche beginnt. Anstatt dem Dezember, dem eigentlichen Weihnachtsmonat, ist es der Vormonat, in dem der Großteil der Geschenke gekauft wird. Der Handel nutzt dies geschickt aus, um durch attraktive Rabattaktionen die Verbraucher in die Läden und Online-Shops zu locken.

Die Suche beginnt früh

Immer mehr Deutsche starten schon im Oktober oder sogar noch früher mit der Weihnachtsgeschenkesuche. Gründe dafür sind zum einen die Sorge, dass die Lieblingsprodukte ausverkauft sein könnten, zum anderen wollen viele Verbraucher die Bescherung rechtzeitig unter Dach und Fach haben, um den Stress kurz vor Weihnachten zu vermeiden. Hinzu kommt, dass viele Geschenke individuell oder personalisiert sind und dafür mehr Zeit benötigt wird.

Hohe Umsätze für den Handel

Für den Einzelhandel ist die Weihnachtszeit der umsatzstärkste Zeitraum im Jahr. Viele Händler erwirtschaften in den letzten Monaten des Jahres bis zu 50 Prozent ihres Jahresumsatzes. Daher setzen sie alles daran, die Kunden in dieser Phase zum Kaufen zu animieren. Neben klassischen Rabattaktionen wie Black Friday oder Cyber Monday gibt es inzwischen ganzjährig Sonderangebote rund um Weihnachten.

Trends bei den Geschenken

Bei den Geschenken zeigen sich in den letzten Jahren einige Trends. So legen viele Verbraucher Wert auf nachhaltige und umweltfreundliche Produkte. Auch personalisierte Geschenke, die einen besonderen Bezug zur beschenkten Person haben, erfreuen sich großer Beliebtheit. Außerdem gewinnen digitale Geschenke wie Streaming-Abos oder Online-Gutscheine zunehmend an Bedeutung. 

Regionale Unterschiede

Regional zeigen sich bei den Weihnachtsausgaben durchaus Unterschiede. So geben die Verbraucher in Süddeutschland tendenziell mehr Geld für Geschenke aus als im Norden. Auch zwischen Stadt und Land gibt es Differenzen. In Großstädten wird häufiger online eingekauft, wohingegen auf dem Land der stationäre Einzelhandel noch eine größere Rolle spielt.

Folgen der Pandemie

Die Corona-Pandemie hat die Weihnachtsgeschenkesuche in den letzten Jahren ebenfalls beeinflusst. Während 2020 viele Geschenke online bestellt wurden, kehrten die Verbraucher ab 2021 wieder vermehrt in die Innenstädte zurück. Allerdings führten Lieferengpässe und Produktknappheit dazu, dass manche Geschenke schwerer zu bekommen waren. 

Ausblick für die Zukunft

Auch in den kommenden Jahren wird die Weihnachtszeit für den Handel eine entscheidende Phase bleiben. Experten gehen davon aus, dass der Trend zum Online-Einkauf weiter zunehmen wird, da er für viele Verbraucher bequem und zeitsparend ist. Gleichzeitig wird der stationäre Einzelhandel versuchen, mit besonderen Erlebnisangeboten und einem attraktiven Einkaufsambiente Kunden anzuziehen. Die Suche nach den perfekten Geschenken wird die Deutschen also auch in Zukunft intensiv beschäftigen.

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