Am Pfingstwochenende kam es auf Sylt zu einem anderen rassistischen Vorfall. Eine junge schwarze Frau wurde nach einer Party in der Eventlocation „Sturmhaube“ beleidigt und ins Gesicht geschlagen. „Ich habe am Pfingstsonntag nach der [Sturmhaube] Gewalt am eigenen Leib erleben müssen, nachdem er mich als [N-Wort] beschimpft hat!“ – Frau beschreibt rassistischen Angriff. „Bevor ich sagen konnte, was denkst du, wer du bist, habe ich auch schon einen Schlag ins Gesicht bekommen, bin ins Feld gefallen“, erklärte die Frau, die momentan anonym bleiben will Die Betroffene veröffentlichte ein Video des Angriffs auf sozialen Medien. Ich möchte, dass er zur Rechenschaft gezogen wird für das, was er mir angetan hat. Ich sehe mich nicht als Opfer, ich möchte mich wehren, Betroffene im Video. Eine andere Gruppe hatte im Pony-Club in Kampen rassistische Parolen gesungen, was ebenfalls für bundesweite Empörung sorgte. Der Staatsschutz ermittelt in beiden Fällen. Eine der beteiligten Personen hat sich inzwischen für das rassistische Verhalten entschuldigt.
