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Welthungerhilfe: Corona verschärft Ernährungsprobleme weltweit

Die Welthungerhilfe warnt vor den Auswirkungen der Coronakrise auf die Ernährungssituation von Menschen auf der ganzen Welt. „Schätzungen gehen davon aus, dass ungefähr zwischen 80 und 130 Millionen Menschen durch Covid noch mal mehr in den Hunger getrieben werden. Das ist natürlich ein wirklich katastrophaler Trend, den es dringend umzukehren gilt“, sagte der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Mathias Mogge, am Mittwoch dem Deutschlandfunk.

Von dem Ziel, bis 2030 den Hunger komplett besiegt zu haben, sei man weiter entfernt als noch vor fünf Jahren. „Die Ursachen sind vor allen Dingen die Auswirkungen des Klimawandels, die vielen Dürren, die wir überall auf der Welt sehen, aber auch Überschwemmungen, Stürme, die dazukommen. Es gibt viele Konflikte gerade in Afrika, muss man einfach feststellen, worunter die Menschen massiv leiden“, so Mogge. Es gebe in einigen Ländern massive Wirtschaftskrisen. „In Simbabwe alleine gibt es einen totalen Verfall der Wirtschaft und diese Covid-Pandemie hat sich einfach noch mal draufgesetzt und hat viele dieser Situationen noch mal verschärft“, beklagte der Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Foto: Kinder in einem Slum, über dts Nachrichtenagentur

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