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Welthungerhilfe fürchtet Verschärfung der Hungerkrise

Die Welthungerhilfe hat vor einem Anstieg der Zahl der Hungernden auf eine Milliarde Menschen weltweit gewarnt. „Jetzt schlägt die Pandemie in den Ländern des Südens mit voller Wucht zu“, sagte die Präsidentin der Hilfsorganisation, Marlehn Thieme, am Dienstag. Viele Menschen erkrankten an Covid-19 oder verlören ihre Arbeit, die Wirtschaft breche dramatisch ein, Nahrungsmittelpreise stiegen und Gesundheitssysteme seien überfordert.

„Hinzu kommt in vielen Regionen Afrikas und Asiens die Heuschreckenplage.“ Man brauche mehr langfristige Unterstützung für die Anstrengungen der Menschen im Süden. Unterdessen sagte Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe: „Die Vielzahl der Krisen könnte ein Ausmaß annehmen, wie wir es bisher noch nie erlebt haben.“ Afrika südlich der Sahara werde darunter besonders leiden. Die Corona-Pandemie funktioniere wie ein Brandbeschleuniger.

Foto: Kinder in einem Slum, über dts Nachrichtenagentur

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