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Wie der Weg in die finanzielle Unabhängigkeit funktioniert

Gerade in Krisenzeiten stellen sich viele Menschen die Frage, wie sie sich wirtschaftlich unabhängiger aufstellen können. So zeigt die aktuelle Corona-Epidemie ganz deutlich, wie anfällig unterschiedlichste Wirtschaftszweige reagieren und dass auch in bisher erfolgsverwöhnten Branchen in vielen Unternehmen Kurzarbeit drohen könnte. Angesichts dieser Unsicherheit wird die Selbstständigkeit für viele zu einer interessanten Alternative, insbesondere für Menschen, die in digitalen Berufen arbeiten. Natürlich will der Schritt in die finanzielle Eigenständigkeit zuvor sorgsam durchdacht sein. Doch mit der richtigen Planung und einer passenden Idee ist es dank der weltweiten digitalen Vernetzung heutzutage so einfach wie nie, sich eine gesicherte finanzielle Unabhängigkeit zu schaffen.

Wichtig: Planung und Ziele!

Ob Student, Berufseinsteiger oder Beschäftigter mit dem Wunsch zur Selbstständigkeit, zuerst einmal geht es darum, die eigenen Bedürfnisse zu ermitteln, die es zu erfüllen gilt, wenn die finanzielle Unabhängigkeit erreicht werden soll. So tut sich ein Mensch, der in einer WG oder kleinen Wohnung zur Miete und ohne weitere Verpflichtungen lebt, aufgrund der geringeren monatlichen Lebenshaltungskosten sicherlich leichter dabei, den Schritt zu wagen als eine Person mit Familie und gerade angezahltem Wohneigentum. Aber selbstverständlich ist es für beide möglich, finanzielle Freiheit zu erlangen wenn die selbstständige Tätigkeit das nötige Kapital einbringt.

Sobald der Mindestbetrag feststeht, den die neue Arbeit einbringen muss, kann man sich an die Planung machen. Hier zeigt sich relativ schnell, inwieweit die eigene Idee überhaupt dazu taugt, das eigene wirtschaftliche Überleben zu sichern. Ein solcher Stresstest ist überaus wichtig, denn auf diese Weise erkennt man relativ schnell, ob die geplante Unabhängigkeit realistisch ist oder doch nur ein Traum bleibt. Ist Ersteres der Fall, kann man sich an die Feinarbeit machen. Dank der quasi überall verfügbaren Onlineanbindung ist es für Berufsfelder aus der Digitalbranche dabei vergleichsweise einfach, an den Start zu gehen. Ob IT-Betreuer, Programmierer, Designer, Texter, Übersetzer, Architekt, Datenverwalter oder Grafiker, sie alle benötigen dafür meist wenig mehr als einen Computer und einen verfügbaren Arbeitsplatz. Dabei ist es häufig vollkommen egal, ob sich dieser in den eigenen vier Wänden, in einer angemieteten Coworking-Einrichtung oder in einem Café in südlichen Gefilden befindet oder ob es sich um eine Kombination von allem handelt. Es ist diese räumliche Unabhängigkeit, die für viele gerade den besonderen Reiz dieses Arbeitsmodells ausmacht.

Von Beginn weg für Einnahmen sorgen

Wer finanziell unabhängig sein will, benötigt regelmäßige Einkünfte, wenn er über kein entsprechendes finanzielles Polster verfügt, um die Anfangsphase ohne ausreichend hohe Einkünfte gut zu überstehen. Dies kann gerade Einsteigern zu Beginn schwer fallen, da sie meist über kein entsprechendes Netzwerk verfügen, das sie mit Aufträgen versorgt. Wer somit nicht schon über einen gewissen Kundenstamm verfügt, muss diesen erst aufbauen. Das kostet Zeit, was zu Beginn zu spärlichen Einnahmen führen kann. Hier helfen Vermittlungsplattformen, über die Freelancer ihre Qualifikation anbieten und auf denen Unternehmen gleichzeitig Aufträge platzieren. Für das Zusammenbringen von Auftraggeber und -nehmer nehmen diese Plattformen meist eine Provision, sodass für Freelancer meist keine weiteren Kosten entstehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, am Boom des E-Commerce zu partizipieren und einen Onlinehandel aufzuziehen. Dank diverser Baukastensysteme und Vertriebsplattformen wie Amazon oder Ebay ist es inzwischen ein Leichtes, Produkte online anzubieten. Allerdings haben die niedrigen Eintrittsbarrieren dazu geführt, dass die Konkurrenz im Onlinegeschäft außerordentlich hoch ist. Deshalb ist es wichtig, sich zuvor genau zu überlegen, ob man mit dem angepeilten Angebot eine einzigartige Position erreichen kann, die einen vor Angriffen von Wettbewerbern relativ sicher macht. Zudem muss sich jeder, der mit einem Einstig in den E-Commerce liebäugelt, im Klaren sein, dass vor dem ersten verkauften Produkt teilweise kostspielige Investitionen in Warenbestand, Marketing und Logistik nötig sind. Dies alles trifft auf digitale Freelancer kaum zu, weshalb sich insbesondere jüngere Menschen bevorzugt für dieses Berufsmodell entscheiden, wenn sie finanziell unabhängig sein möchten und alles, nur keinen 9-to-5-Job anstreben. Mit dem nötigen Mut und der richtigen Vorbereitung ist dieser Schritt eine äußerst lösbare und zugleich attraktive Aufgabe.

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