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Blogartikel erstellen

Wie Du in kurzer Zeit einen Blogartikel erstellen kannst

Es ist einfach, einen Blog online zu stellen und diesen mit Blogartikeln zu füllen, das ist im eigentlichen Sinne auch keine große Kunst, wobei hier „im eigentlichen Sinne“ das Keyword ist. Denn nicht jeder gehört zu den Menschen, die einen perfekten Texte innerhalb kürzester Zeit aufs Papier bzw. auf den Bildschirm zaubern. Wer kennt es nicht, da sitzt man vor dem Bildschirm, die Finger liegen auf der Tastatur und man beginnt 10 Mal damit, den ersten Satz zu tippen. Entweder ist dann nach einem halben Arbeitstag, an dem die restliche Arbeit dann liegen bleibt, der Blogartikel fertig und perfekt oder aber die Aufgabe wird auf den nächsten Tag oder die nächste Woche vertagt. Ganz egal wie, das ist eine frustrierende Situation.

Einen perfekten Blogartikel erstellen

Für die Kundenaqkuise bzw. das Ranking und die Traffic ist das regelmäßige Bloggen wichtig, dass ist allgemein bekannt. Aber wie kann die „Schreibblockade“ bekämpft werden, sodass man nicht wie gelähmt vor dem Bildschirm sitzt und man es tatsächlich schafft, regelmäßig Texte zu veröffentlichen? Sicherlich kann auf professionelle Texter zurückgegriffen werden, aber diese kommen für einen Preis und nicht jeder ist in der Lage, diese Kosten zu decken. Also heißt es selbst schreiben und damit das gelingt, gibt es ein paar hilfreiche Tipps.

Schritt 1: Was soll das Thema des Artikels sein und was soll alles drin stehen?

Das bedeutet Keywordrecherche! Dazu einfach erst einmal alle Schlagworte (Keywords) als Stichpunkte aufschreiben, die einem einfallen und die der Artikel später enthalten soll. Empfehlenswert ist es dafür, nach ähnlichen Beiträgen im Internet zu schauen . Denn so kann in Erfahrung gebracht werden, was bereits zu dem ausgewählten Thema veröffentlicht wurde oder was noch viel wichtiger ist: Man kommt zu dem Wissen, über was oder, über welche Sichtweise noch nichts geschrieben wurde. Um diese Recherche richtig, schnell und einfach durchzuführen, können die fünf folgenden Schritte angewendet werden:
  • Google mit den verschiedensten Suchbegriffen füttern
  • Die erste 100 Suchergebnisse anschauen
  • Passende Seiten, Magazine und Blogs öffnen
  • Tausende von Webseiten scannen
  • Nicht hochwertige und unseriöse Quellen herhausfiltern
  • Sich in das Thema einlesen und –arbeiten
Während der nächsten Schritte können die Seiten, die herausgefiltert wurden auch geöffnet bleiben, denn so kann immer wieder einmal ein Blick darauf geworfen werden, ob nicht eventuell etwas vergessen wurde oder nachzusehen, ob genauere Informationen in dem eigenen Artikel fehlen.

Schritt 2: Zwischenüberschriften erstellen und Text erstellen

Ist das geschehen, dann werden aus den wichtigsten Schlagwörtern Oberbegriffe ausgewählt, die dazu genutzt werden um die Zwischenüberschriften zu definieren. Ist das Wichtigste festgelegt, dann können die restlichen Schlagworte unter die dazugehörigen Zwischenüberschriften geschrieben werden. Am Ende müssen aus diesen Worten dann nur noch sinnvolle Sätze geformt werden, die unter die Zwischenüberschriften gepackt werden und was besonders wichtig ist, die Mehrwert aufweisen. Aber hier sollte nicht strukturiert vorgegangen werden, sondern hier wird zuerst einfach alles runter geschrieben, was aus der Recherche gelernt wurde und was über das Thema bekannt ist. Selbstverständlich unter Einbeziehung der Schlagworte. Dabei einfach den Gedanken einen freien Lauf lassen und nicht auf Struktur, Rechtschreibung oder andere Kleinigkeiten achten, sondern es ist hier wichtig, die Gedanken zu Papier bringen (in digitaler Form). Erst hier kann die wahre Kraft vom Texter geschöpft werden – also damit beginnen, zu tippen alles herunterschreiben.

Schritt 3: Ein Fazit ziehen

Es bietet sich an, am Ende des Blogartikels ein Fazit zu ziehen, wo die wichtigsten Punkte noch einmal herausgearbeitet werden. Dabei kann es sich um Vor- und Nachteile handeln oder auch um Alternativen – beispielsweise zu Produkten, Diensten oder Artikel.

Schritt 4: Erst jetzt kommt die Einleitung an die Reihe

Die Einleitung muss den Leser in den Bann ziehen, dass bedeutet sie muss Lust machen weiterzulesen. Die Einleitung sollte niemals als Erstes geschrieben werden, denn schließlich ist noch gar nicht bekannt, über welchen Inhalt der Artikel genau verfügen wird. Genau an diesem Punkt scheitern die Einsteiger. Sie beginnen mit der Einleitung und verlieren dabei nicht nur viel Zeit, sondern auch die Lust am Schreiben. Die Einleitung sollte stets ein Versprechen geben, über das, was der Leser in dem Artikel erfährt und welches Problem ggf. gelöst wird.

Schritt 5: Die Hauptüberschrift

Erst jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo der Blogartikel seine Hauptüberschrift erhält. Denn jetzt ist bekannt, was in dem Artikel steht, und, über was geschrieben wurde. Genau dieses Wissen kann in kurze und gute Überschriften verpackt werden. Wenn es darum geht eine aufmerksamkeitsstarke Headline, also Überschrift zu schreiben, dann muss darauf geachtet werden, dass diese die vier folgenden Eigenschaften erfüllt:
  • Nützlich
  • Dringend
  • Einzigartig
  • Ultraspezifisch

Schritt 6: Der Feinschliff

Der Blogartikel sieht fertig aus:
  • Ein Thema ist vorhanden
  • Eine super Hauptüberschrift ist gefunden
  • Es gibt eine Struktur und einen groben Text
Aber es ist noch ein Rohling. Damit der Artikel toll und rund wird, muss hier noch ein wenig Feinschliff vorgenommen werden. Dafür einfach von oben nach unten laut lesen und schauen, was verbessert werden kann und was sich besser anhört. So kann man sich dann Fragen stellen wie
  • Hören Sie die Sätze richtig an?
  • Sie alle Sätze grammatikalisch richtig?
  • Ergeben die einzelnen Absätze einen Sinn?
  • Können eventuell überflüssige Dinge gelöscht werden?
Wichtig ist, dass stets daran gedacht wird, einen Blogartikel zu verfassen, dass ist, als wenn mit jemanden gesprochen wird, der genau vor einem sitzt. Somit sollte es sich nicht um einen fundierten Sachartikel handeln, der vollgestopft ist mit Fakten, Daten und anderen Dingen, sodass er „trocken“ wirkt, sondern er soll eher offen sein, wie eine ganz normale Unterhaltung. Eine gute Idee ist es auch, innerhalb des Artikels Fragen zu stellen, so wird der Leser mit einbezogen. Um es kurz zu machen, es ist besser, locker flockig zu sein, also einfach menschlich.

Ein letzter Tipp

Ein Blogartikel, also der perfekte Blogartikel besteht aus einem Anfang, einer Einleitung und einem Schluss, bei dem es sich zumeist um ein Fazit handelt oder eine Zusammenfassung, falls es sich um einen längeren Artikel handelt. Hier muss jeder selbst entscheiden, was sich anbietet, aber dadurch wird dem Leser die Möglichkeit gegeben, das Gelesene noch einmal Revue passieren zu lassen.

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Ein Kommentar

  1. Danke für den Artikel. Ich sehe schon, ich bin bisher zu unstrukturiert an die Sache heran gegangen.

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