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Wirtschaftsweise kritisiert Antikapitalismus in Klimabewegung

Die Wirtschaftsweise Isabel Schnabel hat die antikapitalistischen Tendenzen in der Klimabewegung kritisiert. "Gerade die Marktwirtschaft kann Mechanismen entwickeln, um mit solchen Knappheiten umzugehen", sagte Schnabel der "Zeit". Der Kapitalismus schaffe über Preise Anreize, damit neue Technologien entstünden, die das Klima schonten. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein antikapitalistisches, planwirtschaftliches System das besser hinbekommt." Schnabel plädierte dafür, Ökonomie und Ökologie zu versöhnen. "Eine CO2-neutrale Wirtschaft ist möglich", sagte sie. Deutschland könne auch ohne weiter wachsenden Kohlendioxid-Ausstoß ein Industrieland bleiben. Allerdings gehe das nicht so schnell, wie manche Klimaschützer es forderten. "Wenn man beispielsweise im Sektor Verkehr von heute auf morgen den CO2-Ausstoß drastisch senkt, dann schränkt dies das Wachstum ein", so Schnabel. "Denn wir haben weder die dafür erforderlichen Autos, noch haben wir genug öffentlichen Nahverkehr." Schnabel sprach sich dafür aus, dass der Staat sich stärker einbringt und Einnahmen etwa aus einer CO2-Steuer auch für Investitionen in Infrastruktur für Elektroautos oder Förderung der Gebäudedämmung ausgibt. Foto: Fridays-for-Future-Protest, über dts Nachrichtenagentur  

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