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Wohnungswirtschaft fordert Fernwärme-Reform

Die Bau- und Wohnungswirtschaft drängt auf eine Liberalisierung des Fernwärmemarkts. Das Regelwerk für die Branche sei "veraltet" und müsse "dringend überarbeitet werden", sagte Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilienausschusses, dem "Spiegel". Ziel müsse es sein, in der Branche "mehr Wettbewerb und Transparenz zu schaffen". Jüngst hatten die Verbraucherschutzminister der Länder gefordert, die Preistransparenz in der monopolartig verfassten Branche zu verbessern. Auch aus der Branche selbst gibt es Rufe nach Reformen. Jeder Kunde müsse selbst entscheiden, wie er heizen wolle, sagte der Vorstand des Frankfurter Versorgungsunternehmens Mainova dem "Spiegel". "Diesem Wettbewerb muss sich die klimafreundliche Fernwärme stellen". Das Unternehmen hatte ihren Kunden jüngst ein außerordentliches Kündigungsrecht eingeräumt, weil es sein Preissystem geändert hatte. Das schreiben die Regeln für die Branche bislang nicht vor. Der zuständige Branchenverband AGFW dagegen lehnt Änderungen an der entsprechenden Verordnung ab. Erweiterte Kündigungsrechte würden nur "die Versorgung verteuern", sagte AGFW-Geschäftsführer Werner Lutsch dem "Spiegel". Die Konditionen der Branche hätten sich "bewährt". Derzeit gibt es in einer Reihe von Städten und Regionen, die mit Fernwärme versorgt werden, Proteste von Anwohnern gegen angeblich überhöhte Preise. Foto: Licht in Wohnungen , über dts Nachrichtenagentur  

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