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Zypries fordert deutsche Firmen zu mehr Engagement in Afrika auf

Nach dem sogenannten Marshall-Plan von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) startet jetzt auch das Bundeswirtschaftsministerium eine Afrika-Initiative. Mit dem Konzept „Pro Afrika – Perspektiven fördern, Chancen nutzen, Wirtschaft stärken“ will das Ressort von Brigitte Zypries (SPD) deutsche Unternehmen zu mehr Engagement in Afrika animieren, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Danach will Zypries mit 100 Millionen Euro Zusatzmitteln im Haushalt 2018 Hermes-Bürgschaften in Afrika attraktiver machen, das Netz der deutschen Auslandshandelskammern enger knüpfen und den Austausch zwischen deutschen und afrikanischen Start-ups intensivieren.

Im Ministerium soll eine „Geschäftsstelle Strategische Auslandsprojekte“ Unternehmen helfen, die in Großprojekte investieren wollen. „Die jahrzehntelange Logik von `Gebern` und `Nehmern` geht an der Realität eines prosperierenden Afrikas vorbei“, sagte Zypries. „Wir wollen eine Wirtschaftspartnerschaft, keine Entwicklungspartnerschaft.“ Übernächste Woche reist sie mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zum World Economic Forum ins südafrikanische Durban.

Foto: Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

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