Vor 35 Jahren ließ die Kommunistische Partei Chinas die Proteste auf dem Tiananmen-Platz blutig niederschlagen. Hunderttausende gingen 1989 für mehr Demokratie auf die Straßen. Am 4. Juni wurden diese Proteste gewaltsam beendet, wobei Hunderte, vielleicht sogar Tausende, ihr Leben verloren. Ein ikonisches Bild zeigt einen Mann, der sich Panzern entgegenstellt. Heute nutzt die Regierung das Massaker als abschreckendes Beispiel und unterdrückt jede Form des Gedenkens. Ein Chinaexperte erklärt, warum die Partei das Massaker nicht mehr totschweigt. Diese Ereignisse bleiben fest in der nationalen und internationalen Erinnerung verankert.
