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75,9 Prozent für Esken: Ohne Konkurrenz war nur Gabriel schwächer

Das Ergebnis von 75,9 Prozent für Saskia Esken ist eines der drei schlechtesten in einer SPD -Bundesvorsitzendenwahl ohne Gegenkandidaten seit 1946. Nur Sigmar Gabriel bekam 2015 mit 74,3 Prozent eine noch deutlich geringere Zustimmung, Gerhard Schröder kam im April 1999 mit 75,9 auf den gleichen Wert wie Esken. Oskar Lafontaine und Andrea Nahles hatten 1995 und 2018 zwar noch schlechtere Zustimmungsraten auf SPD-Parteitagen (62,6 und 66,3 Prozent), sie hatten aber jeweils auch direkte Gegenkandidaten. Das Ergebnis von Norbert Walter-Borjans ist hingegen im guten Durchschnitt: Der frühere NRW-Finanzminister kam am Freitag auf 89,2 Prozent, seit 1946 lag der Durchschnitt bei den SPD-Parteichef-Wahlen ohne Gegenkandidaten bei 90,1 Prozent. Nach der Ära Willy Brandt sank der Durchschnittswert sogar auf 84,8 Prozent. Foto: Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken am 06.12.2019, über dts Nachrichtenagentur  
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