Delivery Hero, der führende Essenslieferdienst, hatte Pläne, sein Geschäft in Taiwan zu veräußern. Doch die dortigen Wettbewerbsbehörden erteilten dafür keine Genehmigung. Dieser Rückschlag wirkt sich nun negativ auf den Aktienkurs des Konzerns aus.
Wettbewerbshüter untersagen Transaktion
Delivery Hero wollte seine Aktivitäten in Taiwan an einen Wettbewerber verkaufen. Doch die zuständige Kartellbehörde in dem asiatischen Land lehnte den geplanten Deal ab. Begründet wurde dies mit Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbssituation auf dem Essensliefermarkt in Taiwan.
Aktie rutscht auf letzten Platz im MDax
In der Folge dieser Nachricht rutschte die Aktie von Delivery Hero im MDax auf den letzten Platz ab. Die Anleger reagierten mit Kursverlusten auf den gescheiterten Verkauf des Taiwan-Geschäfts, der als wichtiger strategischer Schritt geplant war. Der Rückschlag sorgt für Verunsicherung bei den Investoren.
Weitere Expansionspläne gefährdet?
Experten sehen in dem Scheitern des Taiwan-Deals auch Risiken für die weitere Wachstumsstrategie von Delivery Hero. Möglicherweise werden auch andere geplante Übernahmen oder Veräußerungen vom Wettbewerbsrecht erschwert oder gar unterbunden. Dies könnte die ambitionierten Expansionspläne des Unternehmens belasten.
