Antriebstechnik – von der Dampfmaschine zur Automation

Die Erfindung der Dampfmaschine gilt als zentrale Erfindung für die Industrialisierung. Von ihr wird die Wärmeenergie im Dampf in mechanische Energie umgewandelt, wodurch alles Mögliche angetrieben werden kann. An den Dampfmaschinen experimentierten die Menschen bereits im Altertum, doch die ersten brauchbaren Exemplare wurden erst im 18. Jahrhundert gebaut, während der Durchbruch erst im 19. Jahrhundert kam. Auch Lokomotiven und Schiffe wurden neben den Maschinen in Fabriken mit Dampfmaschinen betrieben.

Die Wandlung der Energieform oder Bewegungsform in eine andere wird durch einen Antrieb realisiert. Bei der Antriebstechnik handelt es sich dabei um die technische Disziplin, die sich mit entsprechenden technischen Systemen für die Umwandlung auseinandersetzt. Doch so simpel wie die Antriebstechnik heute beschrieben wird, war es nicht immer.

Vor 200 Jahren verfügten die Menschen nicht über das Wissen um Erdöl oder Strom. Es gab auch keinerlei Fortbewegungsmittel, wie wir sie heute kennen, denn generell war der Mensch weniger unterwegs. Der Grund war, dass es zu mühsam und zu gefährlich auf den Wegen war. Aber die Menschen waren in Bewegung, sei es auf der Flucht vor Kriegen, für den Handel oder auch aus purer Neugier. Früh nutzte der Mensch neben der eigenen Muskelkraft Tiere, aber auch die Phänomene der Natur, wie Wind, Schwerkraft und Flussströmungen.

Die Industrialisierung und die Entwicklung der Antriebstechniken

Adolf Bleichert war es, der unter Ausnutzung der Schwerkraft 1872 die erste, von einem gesonderten Zugseil bewegte Bahn in Teutschenthal bei Leipzig baute. Bald wurden durch die Weiterentwicklung dieses Systems Drahtseilbahnen für den Transport von Rohstoffen wie bspw. Kohle oder Baumstämme eingesetzt, aber auch für die Personenbeförderung.

Als es möglich war, elektrische Energie zu übertragen und die ersten Verteilnetze entstanden, löste der Elektromotor die Dampfmaschine ab. Zu Beginn gab es pro Fabrikhalle einen Zentralmotor und die Drehenergie wurde mit langen Transmissionswellen auf die einzelnen Maschinen verteilt. Die Weiterentwicklung machte es dann möglich, dass jede Maschine ihren eigenen Elektromotor erhielt.

Die Spezialisierung der Antriebe löste die Transmissionen ab und es begann die Entwicklung von Sondermaschinen, wie bspw. für Walzwerke oder explosionsgefährdete Bereiche. Die Anzahl der Elektromotoren wuchs und aufgrund der Massenproduktion wurde die Herstellung der Motoren zu guter Letzt auch kostengünstiger.

Heute wird zwischen unterschiedlichen Antriebsarten unterschieden: Manueller Antrieb, mechanischer Antrieb, elektrischer und elektromechanischer Antrieb sowie den fluidtechnischen, pneumatischen und hydraulischen Antrieben. Zudem gibt es noch Turbinenantriebe, die Antriebe nach dem Verdrängerprinzip, den Verbrennungskraftmaschinen- oder den Dampfkraftmaschinenantrieb.

Die Elektroantriebe weisen im Gegensatz zu den Benzin- und Dieselantrieben höhere Drehzahlen. Zudem verfügen sie über ein niedriges Eigengewicht und sind umweltfreundlicher und zuverlässiger als andere Antriebstechniken. Dazu kommt noch ein weiterer Vorteil: sie können im Falle eines Notfalls durch die Abschaltung des elektrischen Netzes sofort gestoppt werden.

Heute sind Elektroantriebe überall zu finden. Dabei reichen die Einsatzgebiete von den Kleinstantrieben bis zu Höchstleistungen in der Industrie und dem Verkehrswesen. Den Elektromotoren wurden in den letzten Jahren zunehmend neue Antriebsaufgaben zugewiesen und sie kommen immer mehr bei Maschinenbewegungen zum Einsatz.

GHV Vertriebs-GmbH – Antriebstechnik für jeden Bedarf

Die GHV-Vertriebs-GmbH verfolgt seit mehr als 30 Jahren das Ziel, ihren Kunden perfekte Systemlösungen auf Komponentenbasis zu bieten. Dabei begleitet das Team seine Kunden vom ersten Schritt der Planung bis hin zur Inbetriebnahme und dem Support. Das Unternehmen verfolgt dabei ein Motto: unser Antrieb – Ihre Lösung.

Allerdings beschränken sich die Leistungen der ghv nicht nur ausschließlich auf den Vertrieb von Antriebstechnik- und Automationskomponenten, sondern die Kunden erhalten von dem markenunabhängigen Unternehmen eine ausführliche Beratung in allen Bereichen. Dabei erhalten die Kunden genau die Produkte zu dem Zeitpunkt, wo diese benötigt werden. Von Antriebskomponenten über Niederspannungsmotoren, Frequenzumrichtern, Kleingetriebenmotoren bis hin zu Servosystemen, Warn- und Meldeleuchten sowie LED Maschinen und Industriebeleuchtungen erstreckt sich das Produktportfolio des Unternehmens.

Die Berater sind fortlaufend geschult und entsprechend qualifiziert, wodurch sie sich in den einzelnen Branchen sowie den dafür notwendigen Produkten auskennen. Im Vordergrund der Produktauswahl stehen Funktionalität und Wirtschaftlichkeit. Um all das zu realisieren arbeitet ghv mit namhaften Partnern zusammen, wie ABB, Moons‘, Panasonic, Patlite und Moog Animatics. Um die Qualitätsstandards der Firma sicherzustellen, wurde auf der Grundlage der aktuellen DIN EN ISO 9001 ein Qualitätsmanagement entwickelt. Denn durch die steigenden Ansprüche des Marktes und dem Wachstum des internationalen Wettbewerbs sieht sich ghv zu einer ständigen Qualitätsverbesserung verpflichtet.

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