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Auch Solarwatt streicht Stellen

Dresden – Das Dresdner Unternehmen Solarwatt verfehlt 2013 seine selbstgesetzten Ziele. „Wir werden dieses Jahr nur einen Umsatz von 60 bis 70 Millionen Euro erreichen“, sagte Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Im Frühjahr war er noch von 80 bis 90 Millionen Euro ausgegangen.

Eine „schwarze Null“ beim Ergebnis peilt er jetzt erst für 2014 an, also ein Jahr später. Der Manager begründete dies damit, dass sich der deutsche Solarmarkt dieses Jahr mehr als halbieren wird. Deshalb muss der Firmenchef die Kosten anpassen. „Unsere Mitarbeiterzahl soll auf deutlich unter 200 sinken“, kündigte er an. Im April arbeiteten noch 345 Beschäftigte für den Dresdner Hersteller. Betroffen seien alle Abteilungen, jedoch insbesondere die Modul-Produktion, sagte Neuhaus. Dort soll die Kapazität von 300 auf 180 Megawatt sinken. Der tiefe Einschnitt ist bitter für das Unternehmen, an dem BMW-Erbe Stefan Quandt 90 Prozent der Anteile hält. Solarwatt musste 2012 Insolvenz anmelden und war erst in diesem Frühjahr mit einer neuen Strategie gestartet. Solarwatt will mit hochwertigen Komplettsystemen sein Geld verdienen. An dieser Strategie will Neuhaus festhalten.

Foto: Solaranlage, über dts Nachrichtenagentur

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