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Bartels sieht keinen Spielraum für weitere Bundeswehr-Einsätze

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), hat den Vorstoß von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), die Bundeswehr in weitere Auslandsmissionen zu schicken, als unrealistisch zurückgewiesen. "Wenn die Verteidigungsministerin in Interviews sagt, die Bundeswehr könne materiell und personell sofort zusätzliche Auslandseinsätze stemmen, ohne bestehende Verpflichtungen zu gefährden, dann kann das allenfalls für neue Kleinmissionen gelten, sicher nicht für eine deutsche Syrien-Brigade mit 5.000 Soldaten, durchhaltefähig über Jahre", sagte Bartels dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagsausgaben). Laut Bartels muss Kramp-Karrenbauer die Voraussetzung für zusätzliche Auslandseinsätze erst noch schaffen. "Verbesserung der Einsatzbereitschaft heißt die Aufgabe. Dazu muss dringend die Beschaffung vollständiger Ausrüstung beschleunigt werden, und auch die organisierte Verantwortungsdiffusion in Ämtern und Truppe ist eine Reformbaustelle." Auslandseinsätze könnten im Übrigen kein Selbstzweck sein, fügte Bartels hinzu. Foto: Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur  

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