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BDI-Präsident will Stärkung der Welthandelsorganisation

Vor der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Argentinien hat der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, eine Stärkung der WTO gefordert. „Angesichts der zunehmenden Zahl bilateraler Freihandelsabkommen müssen die Regierungen deutlicher als bisher auf die Übereinstimmung mit WTO-Regeln achten und vor allem auf einfachere Verfahren setzen“, sagte Kempf am Donnerstag in Berlin. Die 164 Mitgliedsstaaten sollten sich auf der Ministerkonferenz bewegen und Zukunftsthemen anpacken.

Dazu zählten „Protektionismus, der schwindende Konsens für offene und regelbasierte Märkte sowie nationale Alleingänge gefährden den weltweiten Wohlstand“, so Kempf. Die WTO sei als „Hüterin des Welthandels“ nötig und für die Schaffung von neuem Marktzugang enorm wichtig. „Die Mitgliedsstaaten müssen sich hinter das multilaterale System stellen. Wir brauchen außerdem eine Agenda für die Themen einer modernen Weltwirtschaft“, sagte der BDI-Präsident. Kempf bezeichnete Multilaterale Vereinbarungen im Rahmen der WTO als „Königsweg der Handelspolitik“. Freihandelsabkommen zwischen Staaten oder Staatengruppen blieben eine unverzichtbare Ergänzung

Foto: World Trade Organization WTO in Genf, über dts Nachrichtenagentur

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