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Berlins Innensenator: Hohes Sicherheitsniveau zu Silvester

Berliner Fernsehturm, über dts NachrichtenagenturDie Berliner Polizei hat laut Innensenator Frank Henkel (CDU) zahlreiche Vorkehrungen getroffen, damit die Silvesterfeiern in der Hauptstadt friedlich verlaufen. Henkel sagte am Mittwoch im rbb-Inforadio, nach den Anschlägen von Paris sei das Sicherheitskonzept für die Party am Brandenburger Tor noch einmal überprüft worden. „Es wurden natürlich einige Anpassungen vorgenommen. Insgesamt werden wir mehr Polizei einsetzen, als in den vergangenen Jahren, auch um zu verhindern, dass jemand über die Zäune klettert oder Gegenstände reinschmuggelt.“

Laut Henkel werden etwa 200 Polizisten mehr im Einsatz sein. Die genaue Zahl stehe erst am Donnerstag fest. Der Senator betonte, die Besucher sollten sich die Silvesterstimmung nicht verderben lassen. Es werde alles getan, damit Berliner und Touristen friedlich feiern könnten. Mit Blick auf die Gefahr von Anschläge bekräftigte Henkel: „Wir haben es in Europa unverändert mit einer hohen abstrakten, auch ernst zu nehmenden, Gefährdungslage zu tun.“ Aber es gebe gegenwärtig keinen Hinweis auf eine konkrete Gefährdung.

Böller-Verbot in Berlin nicht durchsetzbar

Die Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln, Franziska Giffey (SPD), hat sich gegen ein Böller-Verbot an Silvester ausgesprochen. Giffey sagte am Mittwoch im rbb Inforadio, sie glaube nicht, „dass man ein Verbot umsetzen kann – rein praktisch“. Allein beim Ordnungsamt Neukölln hätten 80 Geschäfte den Verkauf von Pyrotechnik angemeldet.

Dort werde kontrolliert, dass nur zugelassene Böller und Raketen verkauft werden. „In über der Hälfte der Geschäfte schaffen wir das“, so Giffey. Außerdem könne geahndet werden, wenn Pyrotechnik schon vor 18:00 Uhr am 31. Dezember gezündet werde. Die SPD-Politikerin räumte ein, dass zu Silvester vor allem in Nord-Neukölln ein gewisser Ausnahmezustand herrsche. Offensichtlich hätten viele Leute Spaß am Böllern: „Das ist schwer nachzuvollziehen, und trotzdem ist es so.“ Diese Stunden müsse man einmal im Jahr wohl ertragen, so Giffey.

Foto: Berliner Fernsehturm, über dts Nachrichtenagentur

 

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