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Bildungsminister vielfach gegen Wertekunde für Flüchtlingskinder

Der Vorschlag der CDU-/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz, ein eigenes Fach Wertekunde speziell für Kinder von Geflüchteten einzuführen, stößt bei vielen Kultusministern auf Ablehnung. Das berichtet die "taz" unter Berufung auf eine eigene Umfrage. "Der Vorschlag ist Stuss, weil es Wertevermittlung bereits an unseren Schulen gibt", sagte der saarländische Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) der Zeitung. Auch Bildungsminister anderer unionsgeführter Bundesländer reagierten skeptisch. "Eine Wertevermittlung erfolgt bereits im Rahmen des Unterrichts im Fach Deutsch als Zweitsprache und später im Regelunterricht wie bei jedem anderen Schüler gemäß den Lehrplänen der betreffenden verschiedenen Fächer", teilte das von Christian Piwarz (CDU) geführte sächsische Kultusministerium der "taz" mit. Aus sächsischer Sicht sei keine Veränderung nötig. Auch die nordrhein-westfälische Kultusministerin Yvonne Gebauer (FDP) sieht Wertekunde skeptisch. "Wir sollten nicht für alle aktuellen Debatten zu gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen umgehend mit der Einführung neuer Fächer im Unterricht unserer Schulen reagieren", sagte die FDP-Politikerin. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und CSU in Bund und Ländern wollen zum Abschluss ihres gemeinsamen Treffens am heutigen Dienstag ein gemeinsames Papier für eine konsequente Asyl- und Integrationspolitik beschließen. Darin wird auch die Einführung eines eigenen Fachs Wertekunde für Flüchtlinge gefordert. Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

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