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BKA bekommt jährlich 35.000 Hinweise auf Kinderpornos aus den USA

Das Bundeskriminalamt (BKA) bekommt aus den USA Hinweise auf Kinderpornokonsumenten im Internet in alarmierender Zahl. Im vergangenen Jahr erhielten die deutschen Ermittler knapp 35.000 Verdachtsmeldungen des National Centre for Missing and Exploited Children (NCMEC) – deutlich mehr als in früheren Jahren. Nach Angaben bayerischer Cyberermittler haben sich die US-Hinweise, um die sich die dortige Landespolizei kümmern musste, von 2016 auf 2017 verdreifacht.

Die Nichtregierungsorganisation NCMEC arbeitet mit Internetanbietern wie Google, Yahoo und Facebook zusammen. Die Portale scannen die Daten ihrer Nutzer nach Bildern, die sexuellen Missbrauch zeigen. Bereits bekannte Kinderpornografie erkennen die Systeme automatisch anhand eines digitalen Fingerabdrucks. Das NCMEC leitet die Meldungen an Ermittlungsbehörden im In- und Ausland weiter. „Dadurch wird das Dunkelfeld deutlich aufgehellt“, sagte Hans-Joachim Leon, der beim BKA die Zentralstelle zur Bekämpfung des Kindesmissbrauchs leitet, dem „Spiegel“. In der Folge ist die Zahl der Strafverfahren deutlich gestiegen. Die Staatsanwälte der Gießener Zentralstelle Internetkriminalität (ZIT) eröffneten im vorigen Jahr 2.347 Kinderpornoverfahren – zwei Drittel mehr als 2016. Das BKA leitet alle US-Hinweise an die ZIT weiter.

Foto: Bundeskriminalamt, über dts Nachrichtenagentur

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