München – Die Bayrischen Motorenwerke als Muttergesellschaft der BMW Group zeigen sich trotz wirtschaftlicher Krisen in Europa krisenfest. Bekannt für ihre Auto- und Motorradmarken BMW, für Mini und Rolls-Royce, verzeichnet das Unternehmen trotz Stagnation in Europa, Verkaufserfolge in Amerika und Asien.
Daten und Fakten rund um BMW
Die Bayrischen Motorenwerke zählen zu den 25 größten Unternehmen in der Bundesrepublik. Die BMW Group konnte im Vorjahr, 2012, einen Umsatz von rund 76,8 Milliarden Euro erzielen. In mehr als 100 Staaten sind an den verschiedenen Standorten insgesamt mehr als 100.000 Mitarbeiter beschäftigt. Eine Krise beim BMW würde allein durch die große Mitarbeiteranzahl tragische Folgen nach sich ziehen, unabhängig von der Situation der Zulieferfirmen und BMW-Partner. Doch BMW ist weit entfernt, von der wirtschaftlichen Krise in Europa erfasst zu werden. Die stabile, sogar nach oben trendige wirtschaftliche Situation der Motorenwerke zeigte sich bereits im Jahr 2012. Im Vorjahr verließen 1,9 Millionen Fahrzeuge das Werk, davon blieben lediglich 16 Prozent in Deutschland. Der größte Anteil wurde nach China, Großbritannien und in die USA exportiert. Nun hat BMW einen neuen großen Markt erschlossen: Asien. Allein durch den Absatz nach China und in die USA konnte eine Nettogewinn-Steigerung im zweiten Quartal von 9 Prozent erreicht werden. Der Nettogewinn wurde somit auf 1,4 Milliarden gesteigert, BMW konnte BMW also auch im Jahr 2013 seine Krisensicherheit unter Beweis stellen.
Vorstandsvorsitzender ist stolz
Der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Robert Reithofer, freut sich über das Ergebnis aus dem zweiten Quartal: „Trotz erheblichen Gegenwinds in vielen Automobilmärkten in Europa hat die BMW Group ein starkes zweites Quartal eingefahren.“ Die Krise in Europa hat BMW sehr wohl auch zu spüren bekommen, doch konnten die Werke die Verluste durch die neuen Märkte wettmachen. Im ersten Halbjahr wurden innerhalb Europas 436.709 Fahrzeuge ausgeliefert, das entspricht einem Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In China hingegen wurden im ersten Halbjahr um 14,3 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt, in Japan war ein Plus von 10,1 Prozent und in den USA ein Plus von 9,7 Prozent zu verzeichnen. Die Zahlen belegen, dass es BMW nicht nur gelungen ist, die Markteinbuße in Europa auszugleichen, sondern an den neuen Märkten den Absatz noch zu steigern. Die Krise hat sich zwar bemerkbar gemacht, doch wurde rechtzeitig nach neuen Möglichkeiten und Märkten Ausschau gehalten. Die Rechnung ist aufgegangen und über 100.000 Mitarbeiter, zahlreiche Zulieferfirmen und BMW-Partner dürfen sich freuen und weiter zuversichtlich in die wirtschaftliche Zukunft blicken.
Foto: © BMW Group

