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BP-Europachef: Fahrverbote wären „wenig zielführend“

Der Europachef des britischen Ölkonzerns BP, Wolfgang Langhoff, hält nichts von Bannmeilen für Dieselfahrzeuge in Städten wie München oder Stuttgart: Fahrverbote wären "ein gesetzlicher Eingriff in die Wirtschaft" und "wenig zielführend", sagte er dem "Handelsblatt". "Es gibt weitaus sinnvollere Maßnahmen, die Immissionen zu reduzieren, als die Mobilität von Millionen von Dieselfahrern einzuschränken", erklärt Langhoff. Ohnehin gehe die Feinstaubbelastung im innerstädtischen Raum nur zu einem geringen Teil vom Diesel aus. Er warnt davor, das Elektroauto als Allheilmittel im Kampf gegen die Überschreitung von Stickstoffoxiden zu glorifizieren. "Die Debatte um Elektroautos ist oftmals weder ökologisch noch ökonomisch durchdacht, sondern vielmehr ideologisch getrieben. Für die nächsten 20 oder 30 Jahre werden wir ein Miteinander, eine Symbiose aus erneuerbaren und fossilen Energieträgern sehen", sagte Langhoff. Foto: Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur

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