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Bremen sichert Wettbewerbsfähigkeit seiner Häfen

Im Verkehr von und zu den bremischen Häfen werden 46 Prozent der Containertransporte und 80 Prozent der Automobilexporte mit Güterzügen abgewickelt. Um diese wichtige Stellung des Schienenverkehrs weiter zu stärken und Engpässe bei steigender Anzahl von Zugfahrten zu vermeiden, hat der Ausschuss für die Angelegenheiten der stadtbremischen Häfen heute die Bereitstellung von Planungsmitteln für eine neue Gleisgruppe für die Bremische Hafeneisenbahn im Bahnhofsteil Bremerhaven -Speckenbüttel beschlossen. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, begrüßt die Zustimmung für die zu erstellende Entscheidungsunterlage-Bau (ES): „Es ist ein wichtiger Schritt, um die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der bremischen Häfen zu garantieren und weiter zu stärken. Prognosen zeigen, dass sich die Zugfahrten bis zum Jahre 2030 nahezu verdoppeln werden.“ Geplant ist eine neue Gruppe mit acht weiteren voll elektrifizierten Gleisen mit einer Länge von mindestens 750 Metern zu bauen. Die Gleise sollen auch mit Weichenheizungen, einer Bremsprobeanlage sowie energiesparender Gleisfeldbeleuchtung ausgestattet werden. Bei den konkreten Planungen zur Erweiterung der Vorstellkapazitäten soll auch geprüft werden, ob im Rahmen der Maßnahme die Einrichtung von erforderlichen Abstellplätzen für Lokomotiven erfolgen kann. Für die gesamte Baumaßnahme wird mit Kosten in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro gerechnet. Eine genauere Kostenschätzung erfolgt im Zuge der Erstellung der ES-Bau. Die Kosten für die Erstellung der ES-Bau und der Genehmigungsplanung betragen rund 260.000 Euro. Vorgesehen ist, die Planungen bis Anfang 2021 soweit abzuschließen, dass auf Basis der Untersuchungen dann eine Entscheidung zur dringend erforderlichen Erweiterung der Hafeneisenbahn-Vorstellkapazitäten getroffen werden kann. Schilling: „Bremen ist sich seiner Verantwortung nicht nur für die Häfen, sondern darüber hinaus für umwelt- und klimafreundliche Transporte in das und aus dem Hinterland bewusst. Auch immer mehr Kunden unserer Häfen erkennen dies als klares Signal. Zudem erwarten wir aber von Bund und Deutscher Bahn, dass deren Investitionsbereitschaft und Engagement bei der Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans in gleicher Weise und Geschwindigkeit Schritt hält.“

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