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Brinkhaus verteidigt Auswahl von AKK als Verteidigungsministerin

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat die Auswahl von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer als neue Verteidigungsministerin verteidigt. Wenn so eine wichtige Position im Kabinett frei werde, „dann muss eine CDU-Parteivorsitzende auch zugreifen und in die Verantwortung gehen“, sagte Brinkhaus am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin. „Die Bundeswehr ist eine ganz wichtige Aufgabe.“

Zudem sei Sicherheitspolitik eine „Kernkompetenz“ der Union. Deswegen sei es „gar nicht so weit weg“, wenn eine CDU-Vorsitzende sich der Aufgabe stelle, so der CDU-Politiker weiter. Kramp-Karrenbauer habe zudem bereits Führungserfahrung. „Sie war nicht nur Ministerpräsidenten im Saarland, sie war auch Innenministerin, hat also auch den sicherheitspolitischen Bezug.“ Bei einer CDU-Parteivorsitzenden nach der Qualifikation für das Amt zu fragen, „die Frage stellt sich nicht“, fügte Brinkhaus hinzu. Kramp-Karrenbauer soll bereits am Mittwochvormittag ihre Ernennungsurkunde als Bundesministerin erhalten.

Foto: Ralph Brinkhaus, über dts Nachrichtenagentur

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