Die geplante Erhöhung des Bürgergelds in Deutschland zum 1. Januar 2024 kann nicht mehr gestoppt werden, so die Bundesagentur für Arbeit. Die Auszahlungsprozesse sind bereits in vollem Gange, und eine technische Umstellung für andere Werte im Januar 2024 ist nicht mehr durchführbar. Rund zwölf Prozent mehr Geld sollen die über fünf Millionen Bürgergeld-Empfänger in Deutschland erhalten, wobei Alleinstehende mit 563 Euro rechnen können. Trotz Haushaltskrise und Kritik von FDP und Union verteidigt Arbeitsminister Hubertus Heil die Erhöhung als moralisch verantwortlich. Die FDP schlägt angesichts der Inflation ein flexibleres Berechnungsmodell vor, während FDP-Fraktionschef Christian Dürr eine Nullrunde im Jahr 2025 ins Gespräch bringt. Heil betont, eine Anpassung zu verwehren, sei „moralisch unverantwortlich und mit der Verfassung nicht vereinbar“
