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Caritas-Präsident fordert Bildungsoffensive zur Digitalisierung

Anlässlich des Starts der Caritas-Delegiertenversammlung in Osnabrück hat Caritas-Präsident Peter Neher neue Angebote gefordert, um auch niedrig Qualifizierte fit zu machen für die digitale Welt. „Langzeitarbeitslose, niedrigqualifizierte und ältere Menschen brauchen Extra-Angebote, um nicht abgehängt zu werden“, sagte Neher der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Rund 170 Mitglieder der Caritas-Delegiertenversammlung beschäftigen sich auf ihrem zweitägigen Treffen unter anderem mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung.

„Soziale Teilhabe setzt digitale Teilhabe voraus“, so der Caritas-Präsident. Daher sei es „wichtig“, junge Menschen auf die digitale Arbeitswelt vorzubereiten, zugleich gelte es, auch die „Menschen mittleren Alters“ zu erreichen. „Dazu brauchen wir eine groß angelegte Bildungsoffensive von Bund und Ländern mit Bildungskonzepten für lebenslanges Lernen und innovativen Weiterbildungsmodellen“, forderte Neher. Auch die Caritas stelle die Digitalisierung vor neue Fragen: „Es geht darum, den digitalen Raum verantwortungsvoll und sozial zu entwickeln“, sagte Neher. Konkrete Pläne dazu gebe es bereits, etwa wolle der Verband seine Online-Beratung neu organisieren. „Dabei verknüpfen wir das Fachwissen unserer Beraterinnen und Berater mit unseren digitalen Angeboten, und wir qualifizieren unsere Fachkräfte für die digitalen Veränderungen. Auch die Hilfesuchenden unterstützen wir, mit den neuen digitalen Tools umzugehen“, sagte Neher. Die Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes tagt noch bis Donnerstag in Osnabrück. Neben dem Schwerpunkt Digitalisierung stehen Themen wie Armutsbekämpfung und Populismus-Strömungen in Europa auf der Agenda.

Foto: Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur

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