Carsharing – die moderne Mobilität mit Zukunft

Carsharing – die moderne Mobilität mit Zukunft

Die Branche des Carsharing wächst, doch sie ist noch immer ein Nischenmarkt. Auch wenn im vergangenen Jahr rund 2,5 Millionen Kunden die Anbieter des Carsharings nutzten, so ist es kein Massenphänomen. Da hat seinen Grund, denn das Leihauto kann viele Hoffnungen nicht erfüllen.

Viele Menschen überzeugt das Modell „Carsharing“ noch nicht

Aktuell gibt es rund 2,5 Millionen registrierte Nutzer bei den Carsharing Anbietern wie drivy und Co. Im Vergleich zu 46 Millionen registrierten Autobesitzern und der noch größeren Anzahl an Fahrern ist diese Zahl eher bescheiden. Bisher konnte das Modell „Carsharing“ viele Menschen nicht überzeugen. Hier darf sich niemand etwas vormachen, denn ein Auto mit anderen Menschen zu teilen, ist nach wie vor eine hippe Idee für die Großstädte und kurze Strecken.

Das Problem ist, dass bei vielen Anbietern das Modell nicht nutzerfreundlich ist und oft nicht über einen Tagesausflug oder eine Kurzstrecke hinausgeht. Oft lohnt es sich für die Kunden daher, einen klassischen Mietwagen zu nutzen. Der Anbieter drivy setzt genau hier an und so kann man günstig ein Auto mieten: Sein Carsharing beginnt ab vier Stunden und kann bis zu mehreren Tagen betragen und 200 Kilometer pro Tag sind stets inklusive. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Kombi benötigt wird, ein Transporter oder ein Cityflitzer.

Teilen statt besitzen – die Mobilität auf Zeit

Da Ergebnis einer Forsa-Studie die im Auftrag von smart ausgeführt wurde, ergibt jedoch, dass ein Großteil der Deutschen umweltfreundlich denkt und sich immer mehr für die Nutzung der Nahverkehrsmittel ausspricht und auch für ein stärkeres Carsharing. Aus der repräsentativen Umfrage zu den aktuellen Mobilitäts- und Umweltherausforderungen in der Stadt geht hervor, dass sich jeder vierte für den Ausbau des Carsharing Angebots ausspricht.

Besonders in Hinblick auf da private Carsharing ist noch Luft nach oben frei, denn ein privates Fahrzeug wird gerade einmal pro Tag 45 Minuten genutzt. Dies ergab eine Mobilitätsstudie des Bundesverkehrsministeriums 2017.

Doch das Teilen muss einfach und praktisch sein, wenn das Fahrzeug nicht den größten Teil nutzlos herumstehen soll. Mit seinem Service geht drivy genau diesen Weg und bietet ein sicheres und unkompliziertes Teilen an.

In den deutschen Großstädten leben rund 25 Millionen Menschen und auch wenn das Leben in der Stadt „trendy“ ist und die Innenstädte boomen, so sehen sich die Bewohner dort mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Das startet beim Parkplatzmangel und bezahlbaren Wohnraum bis hin zum öffentlichen Nahverkehr sowie dem allgemeinen Lärm und der Hektik.

Jeder 4. spricht sich für den Ausbau der Carsharing-Angebote aus

Der größte Teil der Befragten hält den Ausbau der Anbindungen und Taktzeiten im öffentlichen Nahverkehr (73 %) für sinnvoll und ebenso verhalt es sich mit den kostenlosen Bus- und Bahnangeboten (69 %). 36 % der Befragten und damit jeder Dritte ist der Ansicht, dass die Elektromobilität stärker gefördert werden sollte, während 27 % (jeder 4.) den Ausbau des Carsharing-Angebotes für sinnvoll hält. Von 83 % werden Fahrverbote in den Innenstädten kategorisch abgelehnt.

Viele Vorteile werden darin gesehen, das Carsharing über eine App oder online zu organisieren. Schon längst sind privates Carsharing und Elektromobilität keine Zukunftsmusik mehr.

Einfaches und praktisches teilen

Ohne Frage zahlt das eigene Auto zu den wichtigsten Helfern im Alltag. Sei es, dass es um die tägliche Fahrt zur Arbeit geht oder um die notwendigen Besorgungen zu erledigen. Bei den Paaren ist die Bereitschaft das Fahrzeug zu teilen am größten: hier nutzen ganze 68 % der Autofahrer, die in einer Partnerschaft leben, ein Fahrzeug zusammen mit dem Partner. Die eigenen vier Räder mit der Verwandtschaft zu teilen, können sich 41 % vorstellen und 36 % würden diese sogar mit dem Nachbarn teilen. Anders sieht die Bereitschaft aus, das Fahrzeug mit fremden Personen zu teilen. Dies kommt für 92 % der Befragten nicht infrage.

Die Frage, die sich stellt ist, wann die Bereitschaft das eigene Fahrzeug zu teilen höher? Bei einem akuten Notfall könnten sich immerhin Dreiviertel dazu bereit erklären ihr Fahrzeug zu teilen und 62 %, wenn der Mieter verspricht, sorgsam mit dem Fahrzeug umzugehen. Im übrigen sind 26 % der Meinung, dass die Bereitschaft ein Auto zu teilen höher wäre, wenn die Übergabe einfach und praktisch erfolgt, also ohne Zeitverlust für beide Seiten.

Carsharing: günstig und umweltfreundlich

Dabei sollten sich Autobesitzer eine Frage stellen: Wird das Fahrzeug tatsächlich jeden Tag benötigt? Schnell schlägt ein Fahrzeug mit mehreren Hundert Euro monatlich zu Buche und ein Auto in der Stadt zu teilen oder vom sogenannten Carsharing zu profitieren, ist oft lohnenswerter (mehr Informationen über die Autovermietung).

Die wichtigsten Vorteile des Carsharings auf einen Blick

Kosten sparend: Anschaffung, Versicherung etc. mit anderen Personen teilen und selbst um Wartung und Reparatur muss sich niemand sorgen.

Je nach Bedarf hat der „Mieter“ die Auswahl an verschiedenen Fahrzeugklassen.

Sicherlich gibt es auch Nachteile und das vor allem in Hinsicht auf die ländlichen Regionen. Denn dort ist das Carsharing noch nicht sehr stark verbreitet und damit gibt es nur wenige professionelle Anbieter. Dazu kommt, dass der „Vermieter“ sich darüber klar sein muss, dass eine spontane Autofahrt nicht möglich ist. Zudem muss der „Mieter“ sein Fahrzeug rechtzeitig buchen und nicht immer ist das gewünschte Gefährt zum Zeitpunkt vorhanden. Somit setzt das Carsharing auch eine gewisse Flexibilität voraus.

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